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13. Mai 2019 07:37; Akt: 13.05.2019 07:52 Print

Nach Hausbrand – Familie vermisst, Leiche gefunden

Ein Feuer bricht am Sonntag in einem Mehrfamilienhaus aus. Einige Bewohner springen aus den Fenstern. Die Einsatzkräfte finden eine Leiche.

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In einem brennenden Wohnhaus im saarländischen Neunkirchen ist eine Leiche gefunden worden. Ob es sich dabei um eine der vermissten drei Personen handelt, könne noch nicht überprüft werden, teilte die Polizei am Sonntagabend mit. Die Fundstelle könne wegen statischer Bedenken aktuell nicht betreten werden.

Das Feuer war am Sonntagmorgen im Keller ausgebrochen und griff auf das ganze Haus über. Eine dreiköpfige Familie, die in der Dachgeschosswohnung lebte, wurde nach Angaben der Polizei auch am Abend noch vermisst. Ob sie sich zum Zeitpunkt des Brandes in dem Haus aufgehalten hat, war den Angaben zufolge noch unklar.

Schaulustige erschwerten den Einsatz

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte waren laut Polizei einige Bewohner aus den Fenstern gesprungen. 13 Personen wurden gerettet und teils in umliegende Krankenhäuser gebracht. Schwer verletzt worden sei aber nach bisherigen Informationen niemand, hieß es. Auch die Bewohner der Nachbarhäuser mussten ihre Wohnungen verlassen. Zahlreiche Schaulustige im Umfeld des Hauses erschwerten den Einsatz.

Das Gebäude ist komplett zerstört, die Höhe des Schadens konnte die Polizei noch nicht beziffern. Die Straßen um den Brandort wurden gesperrt. Die schwierigen Löscharbeiten dauerten den gesamten Tag – «und werden inklusive Nachlöscharbeiten und Brandwache noch mindestens bis in die Nacht zum Montag hinein andauern», so die Polizei. Unter anderem die Decken des Hauses hätten aus Holz bestanden.

Steht das Haus noch unter Strom?

Die Ermittlungen zur Brandursache laufen. Wie der Sprecher sagte, deutet nichts auf Brandstiftung hin. Da in dem Keller auch Elektrogeräte wie Trockner und Waschmaschinen standen, könnte es sich um einen technischen Defekt gehandelt haben.

Fast 24 Stunden nach dem Ausbruch eines Feuers in einem Wohnhaus hat eine Spezialfirma die Stromversorgung des Hauses unterbrochen. Bei dem Wohnhausbrand mit mindestens einem Toten hatte die Feuerwehr das Gebäude zunächst nicht betreten können, weil die Befürchtung bestand, das Haus stehe unter Strom, wie die Polizei am frühen Montagmorgen mitteilte. Im Laufe des Tages sollte ein Statiker das Haus auf Einsturzgefahr prüfen.

(L'essentiel/dpa)

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