Schulöffnung

22. Mai 2020 14:19; Akt: 22.05.2020 14:34 Print

Nicht alle Schüler können gleichzeitig in die Schule

MAINZ – Ein Stück Normalität: In Rheinland-Pfalz kehren ab kommenden Montag 107.000 weitere junge Menschen wochen- oder phasenweise in ihre Schulen zurück.

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Die Schüler in Rheinland-Pfalz kommen phasen- oder wochenweise zurück in die Schulen. (Bild: DPA/Andreas Arnold)

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Nach mehr als zwei Monaten Corona-Zwangspause kehren am kommenden Montag bis zu 107 000 weitere Kinder und Jugendliche in Rheinland-Pfalz in den vertrauten Alltag zurück. Damit sind dann seit Beginn der schrittweisen Öffnung der Schulen am 27. April wieder etwas mehr als die Hälfte der Schülerinnen und Schüler an den allgemeinbildenden Schulen wochen- oder phasenweise wieder im Präsenzunterricht dabei - meist im Wechsel mit «Home Schooling», also dem Unterricht vor allem mit digitalen Mitteln.

Nicht alle können aber gleichzeitig in der Schule sein. Das hänge maßgeblich von den räumlichen und personellen Ressourcen vor Ort ab, erklärte eine Sprecherin des Bildungsministeriums. Zum einen gebe es einen klaren Fahrplan zur Schulöffnung. Zum anderen erhielten die Schulen «so viel Flexibilität, wie sie brauchen, um die Umsetzung mit der personellen und räumlichen Situation ihrer Schule in Einklang zu bringen».

Schüler haben wochen- oder phasenweise Präsenzunterricht

Zum kommenden Montag soll der Präsenzunterricht für die dritten Klassen der Grundschulen beginnen – die Viertklässler sind bereits am 4. Mai zurückgekehrt. Der Wecker klingelt außerdem unter anderem für die Klassen 5 und 6 an den Realschulen plus, den Integrierten Gesamtschulen und den Gymnasien. In den berufsbildenden Schulen nehmen bis zum kommenden Montag rund 37.000 Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht teil.

«Es geht jetzt darum, allen Schülerinnen und Schülern noch einmal zu ermöglichen, wochen- oder phasenweise an ihre Schule zurückzukehren», sagte die Ministeriumssprecherin. Unter den den derzeit geltenden Hygiene-Regelungen könne es aber bis zu den Sommerferien noch keinen regulären Unterrichtsbetrieb geben.

(L'essentiel/dpa)

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