European Job Day

19. September 2019 12:54; Akt: 19.09.2019 14:11 Print

Personalsuche verlagert sich auf Großregion

TRIER – Mehr als 30 Unternehmen haben ihre Stellenangebote beim European Job Day in der Moselstadt präsentiert. Die Großregion und Luxemburg spielten eine große Rolle.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

«Wir finden unser Personal nicht mehr in Luxemburg, sondern vor allem in der Großregion», erklärt Anna-Lena Knerr, HR Recruitment Officer am Losch Luxembourg-Stand. Dementsprechend gut besucht ist der European Job Day an diesem Donnerstagmorgen in der Moselstadt Trier. Auch Raphael Zingen von ICP Transaction Solutions ist begeistert von der Resonanz: «Wir sind erst seit zwei Stunden hier und hatten jetzt schon deutlich mehr Gespräche als auf anderen Jobmessen.»

Dabei dominiert natürlich das Interesse an Jobs im Großherzogtum. Luxemburger, die sich über Stellen in Deutschland informieren, sind eher die Ausnahme, wie die Bundesagentur für Arbeit, als auch die Adem an ihrem Stand bestätigen. Auch das Arbeitsamt der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens ist mit einem Stand vor Ort und interessiert sich vor allem für Arbeitskräfte aus dem Raum Bitburg-Prüm.

Auch bei der Ausbildung verschwimmen die Grenzen

Die Unternehmen suchen dabei in allen Branchen, wobei IT, Handwerk und Buchhaltung klar dominieren. Adrian K. aus Merzig ist vor allem nach Trier gekommen, um «die Fühler in Richtung Luxemburg auszustrecken», Christoph E. (33) aus Trier hätte sich mehr Stellen für Geisteswissenschaftler gewünscht. Unter den über 30 Ausstellern finden sich tatsächlich kaum Unternehmen aus der Medienbranche.

Auch für junge Menschen, die eine Ausbildung suchen, gibt es länderübergreifende Lösungen, wie Jean-Marie Deloos von der Chambre des Metiers erklärt: «Wir haben mittlerweile vier Prozent grenzüberschreitende Ausbildungsverträge.» Die Auszubildenden arbeiten dabei im Großherzogtum und lernen für den Theorieteil der Ausbildung an Berufsschulen in Deutschland, zum Beispiel in Gelsenkirchen oder Lübeck.

(dm/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ech64 am 20.09.2019 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    Als eicht mol um Letzebuerger Marche kucken do gin et och nach vill leit dei AArbecht siichen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Ech64 am 20.09.2019 09:50 Report Diesen Beitrag melden

    Als eicht mol um Letzebuerger Marche kucken do gin et och nach vill leit dei AArbecht siichen