Razzien

07. Februar 2017 13:30; Akt: 07.02.2017 13:38 Print

Polizei geht gegen Reichsbürger vor

RHEINLAND-PFALZ – Schlag gegen die Reichsbürgerszene: In drei Bundesländern durchsuchte die Polizei 15 Wohnungen und Geschäftsräume von sogenannten Reichsbürgern.

storybild

Polizisten tragen Kartons vor einem Wohnhaus. Dort hat zuvor eine Razzia gegen einen Reichsbürger stattgefunden. (Bild: DPA/Matthias Balk)

Zum Thema
Fehler gesehen?

In Rheinland-Pfalz, Bayern und Baden-Württemberg laufen seit Dienstagmorgen Razzien in Objekten sogenannter Reichsbürger. Die Durchsuchungen von Staatsanwaltschaft und Polizei richteten sich gegen 16 Beschuldigte im Alter von 40 bis 66 Jahren, sagte Hans-Peter Kammerer vom Polizeipräsidium Oberbayern Nord in Ingolstadt. Die Tatverdächtigen, darunter zwei Frauen, werden der banden- und gewerbsmäßigen Urkundenfälschung verdächtigt. Zudem geht es um Amtsanmaßung. Bei den Razzien sollen Beweismittel gesichert werden.

Die Federführung des um 6.00 Uhr gestarteten Einsatzes liegt bei der Ermittlungsgruppe «Wappen» der Kripo Erding, die Koordination hat die Staatsanwaltschaft München II. Neben Objekten in Bayern würden auch zwei Wohnungen und Geschäftsräume in Rheinland-Pfalz sowie ein Objekt in Baden-Württemberg durchsucht, ergänzte der Sprecher. An den Razzien seien an die 250 Beamte, darunter auch Spezialeinheiten, beteiligt.

Sogenannte Reichsbürger erkennen die Bundesrepublik nicht als Staat an. Stattdessen behaupten sie, das Deutsche Reich bestehe bis heute fort. Die Bewegung wird inzwischen bundesweit vom Verfassungsschutz beobachtet.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Dimitrij am 08.02.2017 16:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wann een et ganz genau kuckt ass dat guer net esou falsch, den Friddensvertrag ass ni ënnerschriwwen ginn.An mat der existéirender Kanzlerakte, ass Däitschland éischter eng GmbH ewéi en Staat.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Dimitrij am 08.02.2017 16:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wann een et ganz genau kuckt ass dat guer net esou falsch, den Friddensvertrag ass ni ënnerschriwwen ginn.An mat der existéirender Kanzlerakte, ass Däitschland éischter eng GmbH ewéi en Staat.