Falschen Account benutzt

23. Juli 2018 22:12; Akt: 23.07.2018 22:13 Print

Polizei kritisiert Özil – und rudert sofort zurück

KOBLENZ – Ein unbeabsichtigter Tweet über den zurückgetretenen Mesut Özil wurde der Polizei Koblenz zum Verhängnis.

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Plötzlich postet der offizielle Twitter-Account der Koblenzer Polizei: «Lieber @MesutOzil1088, wer auch immer für Ihr #Krisenmanagement verantwortlich ist, gehört gefeuert. Jeder, der etwas davon versteht weiß, dass man sich in einem #Shitstorm nicht verstecken kann.» Es scheint, als ob die Ordnungshüter auch ihre Meinung zur heiß diskutierten Causa loswerden wollten.

Ironischerweise löste dieser Tweet jedoch selbst einen Shitstorm aus. User zeigten sich empört und kritisierten die Haltung der Polizei. Gleichzeitig machte es jedoch auch stutzig, dass sich eine Stadtpolizei über das eigene offizielle Social-Media-Benutzerkonto zu einer eigentlich thematisch weit entfernten Angelegenheit äußerte.

Es war nicht der Praktikant

Es dauerte nicht lange, bis der Tweet wieder von der Bildfläche verschwunden war und durch ein Statement ersetzt wurde. In diesem distanzierte sich die Polizei vom Kommentar und gab an, die Ursache des Tweets zu untersuchen.

Die Aufklärung folgte prompt: Ein Mitarbeiter habe seinen eigenen mit dem offiziellen Account verwechselt und unter dem Namen der rheinland-pfälzischen Polizei seine «persönliche Meinung» kund getan. Und nein, es sei nicht der Praktikant gewesen.

(L'essentiel/nry)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Öcalan am 24.07.2018 07:55 Report Diesen Beitrag melden

    Die Polizei sollte keine Tweets veröffentlichen. Aber wo sie Recht hat, hat sie Recht.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Öcalan am 24.07.2018 07:55 Report Diesen Beitrag melden

    Die Polizei sollte keine Tweets veröffentlichen. Aber wo sie Recht hat, hat sie Recht.