Saarland

20. Juli 2021 12:35; Akt: 20.07.2021 13:09 Print

Polizei Neunkirchen ist tierisch beschäftigt

NEUNKIRCHEN – Alpakas in Landsweiler, ein Känguru in Ottweiler und ein Waldkauz auf der B41. Die Beamten der Neunkircher Polizeiinspektion machen ihre Zelle zur Tierstation.

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Drei tierische Einsätze hielten die Neunkircher Beamten auf Trap. (Bild: Symbolbild)

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Gleich drei Einsätze wegen tierischer Probleme beschäftigten die Beamten der Neunkircher Polizeiinspektion in der Nacht auf Dienstag. In Landsweiler waren zunächst sieben Alpakas zu einem nächtlichen Spaziergang ausgebüchst, wie die Polizei Neunkirchen am Dienstag mitteilte. Die Tiere würden über die Hauptstraße des Ortes laufen, lautete die Meldung. Die alarmierte Streife konnte die Herde lokalisieren und in einem nahe gelegenen Garten festhalten.

Die Besitzerin konnte ihre Alpakas dort in Empfang nehmen und in ihr umzäuntes Gehege zurückbringen. Wie die Tiere das Gelände allerdings verlassen konnten, dafür hatte die Frau nach Polizeiangaben zunächst keine Erklärung. Für einen anderen Tierhalter hat der nächtliche Ausflug seines Haustieres allerdings auch finanzielle Folgen. Auf der B420 im Ottweiler Ortsteil Fürth wurde gegen 0.45 Uhr ein Känguru gemeldet. Die Beamten versuchten zunächst mit einer Hundefangleine dem Tier habhaft zu werden – ohne Erfolg. Schließlich fingen die Einsatzkräfte das Tier mit boßen Händen und brachten es in die Gewahrsamszelle der Wache.

Dort musste das Känguru über Nacht auf seinen Besitzer warten, der es schließlich abholte. Die Kosten für die Übernachtung stellten die Beamten dem Tierhalter in Rechnung. Neben dem Beuteltier hatte die Wache noch einen gefiederten Zellenbewohner in der Nacht. Gegen 2 Uhr wurden die Polizisten auf die B41 zwischen Neunkirchen und Ottweiler gerufen, wo ein Auto mit einem Waldkauz zusammengestoßen war. Der Vogel habe auf die Polizisten einen benommenen, aber nicht schwer verletzten Eindruck gemacht. Nach Rücksprache mit einem Fachmann wurde das Tier ebenfalls in Gewahrsam genommen und am Morgen an die Wildtierauffangstation übergeben.

(L'essentiel)

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