Grenze zu Luxemburg

18. Januar 2021 13:13; Akt: 18.01.2021 13:49 Print

Polizei nimmt mehrere Menschen an Grenzen fest

KOBLENZ/SAARBRÜCKEN – Bei einem Einsatz der Bundespolizei sind mehr als 2300 Personen überprüft worden. Die Beamten wollten insbesondere unerlaubte Einreisen verhindern.

storybild

Die Polizei hat auch an der Grenze zum Großherzogtum kontrolliert. (Bild: DPA)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Bundespolizei hat bei Kontrollen an den Grenzen zu Frankreich, Luxemburg und Belgien mehrere Menschen festgenommen. Insgesamt seien bei dem Einsatz in Rheinland-Pfalz und im Saarland mehr als 2300 Personen überprüft worden, teilte die Polizei am Sonntag in Koblenz mit. Die Beamten wollten mit den Kontrollen am Freitag und Samstag nach eigenen Angaben insbesondere unerlaubte Einreisen verhindern.

Unter anderem fassten sie einen 29 Jahre alten Mann, der aufgrund seiner Abschiebung per Haftbefehl gesucht wurde. Er kam in Polizeigewahrsam und werde einem Haftrichter vorgeführt, sagte ein Sprecher. Gegen einen 32-Jährigen habe ein Haftbefehl wegen Geldwäsche, gegen einen 21-Jährigen unter anderem wegen Trunkenheit am Steuer vorgelegen. Beide seien in eine Justizvollzugsanstalt gebracht worden.

Ein 30 Jahre alter Mann soll nach Angaben der Polizei am Samstagmittag versucht haben, eine sechsköpfigen Familie in einem größeren Auto aus Belgien einzuschleusen. Er sei am Sonntag einem Haftrichter vorgeführt worden und mittlerweile wieder auf freiem Fuß, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die 22-jährige serbische Frau habe für sich und fünf Kinder im Alter zwischen neun und fünfzehn Jahren einen Asylantrag gestellt.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Phil am 18.01.2021 20:45 Report Diesen Beitrag melden

    Zitat: "Bei einem Einsatz der Bundespolizei sind mehr als 2300 Personen überprüft worden." Bundespolizei... wann ech dat schon liesen. Dat do erënnert een méi un Gestapo!

    einklappen einklappen
  • WhaleWhisperer am 18.01.2021 17:50 Report Diesen Beitrag melden

    Was gilt denn jetzt an der Grenze zu Deutschland? Grenzübertritt noch erlaubt wenn man weniger als 48 Stunden im anderen Land ist? Oder gilt das nicht mehr mit den neuen restriktiveren Regeln in Deutschland?

  • PSV am 18.01.2021 16:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ja Waatekaabes Das Sie sich nicht an die Maßnahmen halten das haben wir vertanzen !

    einklappen einklappen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Luxemburger am 19.01.2021 10:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da sieht man , wie wichtig Grenzkontrollen sind ! Wann werden endlich wieder dauerhafte Grenzkontrollen eingeführt ? !!

  • irina am 18.01.2021 21:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    War die Frau ein Kind als sie das erste 15 jährige Kind bekam ?

  • Phil am 18.01.2021 20:45 Report Diesen Beitrag melden

    Zitat: "Bei einem Einsatz der Bundespolizei sind mehr als 2300 Personen überprüft worden." Bundespolizei... wann ech dat schon liesen. Dat do erënnert een méi un Gestapo!

    • Saupreis am 19.01.2021 11:16 Report Diesen Beitrag melden

      Bundesploizei erinnert total an Geheime Staatspolizei. Klingt genau gleich, etwa so gleich wie Luxembourg und Lichtenstein.

    einklappen einklappen
  • Chanel Napph am 18.01.2021 20:20 Report Diesen Beitrag melden

    Wann sie zu Berlin näischt mein kennen fänken sie erem un d'Grenzen zou ze maachen. Schéin oflenken an simuleieren wat dir "Klassetypen" sie sinn. Et gett emmer nach méi schlemm!

  • Jos am 18.01.2021 19:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tja, man hatte uns versprochen, die Aussengrenzen der Schengenstaaten streng zu sichern, um dann innerhalb des Schengenraums nur noch sporadisch kontrollieren zu müssen. Man sieht ja, wie die Realität aussieht...