Unwetter-Gebiet

05. Juni 2018 14:31; Akt: 05.06.2018 18:04 Print

Reisegruppe weist Vorwurf des Gaffens zurück

KLEINBLITTERSDORF – Einer Reisebus-Gruppe wurde am Wochenende «Katastrophen-Sightseeing» im Unwetter-Gebiet vorgeworfen. Nun weisen sie die Vorwürfe stark zurück.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Eine Reisebus-Gruppe, der am Wochenende im vom Unwetter verwüsteten Kleinblittersdorf «Katastrophen-Sightseeing» vorgeworfen worden war, hat die Vorhaltung scharf zurückgewiesen. Es habe sich um eine seit Monaten geplante Studienfahrt des Historischen Vereins Zweibrücken ins nordwestliche Elsass gehandelt, bei auch der Stopp in Kleinblittersdorf eingeplant gewesen sei, sagte der Vereinsvorsitzende Max Krumbach am Dienstag in Zweibrücken. Man habe im Ort eine Bäckerei angesteuert, um dort den rund 35 Insassen eine «Pinkelpause» zu ermöglichen. Zuvor hatte der «Pfälzische Merkur» über die Reaktion von Krumbach berichtet.

«Als wir da ankamen, wussten wir gar nicht, was passiert war», sagte Krumbach. Nach der Station in der Bäckerei sei man weitergefahren. Die Aussage einer Zeugin, der Bus habe eigentlich in die Eifel fahren wollen und sei wegen des Unwetters in die Krisenregion umgeschwenkt, sei völlig falsch. «Wir wollten nicht in die Eifel. Wir waren genau auf der Strecke, auf der wir sein wollten», sagte Krumbach.

Es müsse sich um ein Missverständnis handeln. «Da ist was schief gegangen.» Weder das Busunternehmen noch der Historische Verein Zweibrücken als Organisator hätten sich fehlerhaft verhalten, sagte Krumbach. Die Polizei hatte am Samstag von einer Anwohnerin im Ort berichtet, die sich über den Reisebus beschwert hatte. Anstatt bei den Aufräumarbeiten zu helfen, sei die Gruppe «seelenruhig» durch den Ort geschlendert und habe sich zum Kaffeetrinken niedergelassen, hatte es geheißen.

(L'essentiel/dpa)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • remo raffaelli am 09.06.2018 18:52 Report Diesen Beitrag melden

    Warum auf Englich ?Katastrophen ,,Sightseein,, ?? geht das nicht besser auf Deutsch ? In Luxemburg regen die Leute sich auf wenn sie eine Antwort ,, en francais svp ,, bekommen , aber das hier ist schlimmer .

  • Wupp am 05.06.2018 16:42 Report Diesen Beitrag melden

    Tjo, domm Leit ginn et iwerall. Sou wei dei eng sech bei enger Leisch fotografeieren sou mengen dei aner das wann sie Schued hunn dei ganz Welt sollt no hinnen kucken. Et ass eben nie gut wei een et mecht. Rem eng Fake News. Den trump geif sech freen :-)

  • och eng Wourecht am 06.06.2018 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    also war d'Fra just rosen well déi Leit hier net den Dreck eweg gemat hun an se et dofir huet selwer mussen machen. Ass awer och e bessi arrogant. Ausserdem war den Bäcker jo och op well se soss kéen Kaffi krit hätten.

Die neusten Leser-Kommentare

  • remo raffaelli am 09.06.2018 18:52 Report Diesen Beitrag melden

    Warum auf Englich ?Katastrophen ,,Sightseein,, ?? geht das nicht besser auf Deutsch ? In Luxemburg regen die Leute sich auf wenn sie eine Antwort ,, en francais svp ,, bekommen , aber das hier ist schlimmer .

  • och eng Wourecht am 06.06.2018 09:26 Report Diesen Beitrag melden

    also war d'Fra just rosen well déi Leit hier net den Dreck eweg gemat hun an se et dofir huet selwer mussen machen. Ass awer och e bessi arrogant. Ausserdem war den Bäcker jo och op well se soss kéen Kaffi krit hätten.

  • Wupp am 05.06.2018 16:42 Report Diesen Beitrag melden

    Tjo, domm Leit ginn et iwerall. Sou wei dei eng sech bei enger Leisch fotografeieren sou mengen dei aner das wann sie Schued hunn dei ganz Welt sollt no hinnen kucken. Et ass eben nie gut wei een et mecht. Rem eng Fake News. Den trump geif sech freen :-)