In Saarbrücken

04. September 2019 15:04; Akt: 04.09.2019 15:38 Print

Resolute Kioskbesitzerin vereitelt Überfall

SAARBRÜCKEN – Ein Mann wollte am Dienstagabend einen Kiosk in der saarländischen Landeshauptstadt überfallen. Mit gezogener Waffe forderte er von der Besitzerin die Einnahmen.

storybild

Mit einer Schreckschußwaffe wollte der Täter einen Kiosk ausrauben. (Bild: DPA/Oliver Killig)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Mit soviel Gegenwehr hat dieser Räuber wohl nicht gerechnet: Am Dienstagabend wollte ein 64-jähriger Deutscher einen Kiosk auf dem Saarbrücker Rastpfuhl überfallen. Wie die Polizei mitteilte, betrat der Mann gegen 17.30 Uhr den Kiosk und hielt der Inhaberin eine Pistole unter die Nase. Was er wollte: «Geld!» Die 65-jährige Kioskbesitzerin ging zum Schein auf die Forderung des Mannes ein und führte ihn hinter den Tresen des Ladens.

Dort erwartete den Dieb allerdings eine gepfefferte Überraschung. Statt Geld gab es für den Dieb eine Ladung Pfefferspray. Dem Bedroher blieb daraufhin nichts anderes übrig, als die Flucht zu ergreifen. Den alarmierten Beamten gelang es, den mutmaßlichen Täter in der Nähe des Tatortes zu stellen. Bei der Schußwaffe handelte es sich um eine Schreckschußpistole, wie die Polizei auf Nachfrage von L'essentiel bestätigte. Der Täter wird heute einem Haftrichter vorgeführt.

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.