Auf gutem Weg

13. August 2020 18:51; Akt: 13.08.2020 19:03 Print

Rheinland-​​Pfalz ist von Teststrategie überzeugt

Die Landesregierung in Rheinland-Pfalz sieht sich mit der eigenen Strategie, nur bei begründeten Hinweisen Tests durchzuführen, auf einem guten Weg.

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Die Reiserückkehrer zu testen wäre «eine gute Ergänzung der Teststrategie». (Bild: DPA/Uwe Anspach)

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Nach der bayerischen Corona-Testpanne mit rund 900 zunächst nicht über ihre Ansteckung informierten Sars-CoV-2-Infizierten hat das Gesundheitsministerium in Rheinland-Pfalz seine Teststrategie bekräftigt. Die Landesregierung sehe in anlassbezogenen Tests - also nur bei begründeten Hinweisen auf eine mögliche Corona-Infektion - den sinnvollen Weg, um Infektionen frühzeitig zu erkennen und Infektionsketten zu unterbrechen, sagte eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums am Donnerstag in Mainz.

Die jetzt angelaufenen Tests von Urlaubsrückkehrern seien «eine gute Ergänzung der Teststrategie», erklärte die Sprecherin. An den vom Land eingerichteten vier Teststationen wurden bislang 47 Personen positiv auf das Coronavirus getestet; davon kamen 40 Personen aus einem Risikogebiet und sieben aus einem Nicht-Risikogebiet. «Die betroffenen Personen werden umgehend nach Vorliegen des positiven Laborbefundes durch die Gesundheitsämter informiert», betonte das Gesundheitsministerium.

Es sei durchaus der Fall denkbar, dass sich Personen nach einem Test in Bayern auch in Rheinland-Pfalz aufhielten, ohne das Ergebnis zu kennen, sagte die Sprecherin des Ministeriums. Grundsätzlich gelte für Einreisende aus Risikogebieten eine Quarantänepflicht bis ein negatives Testergebnis vorliege. Wer Symptome entwickle, sollte in jedem Fall eine Ärztin oder einen Arzt kontaktieren.

(L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • My Name is Koch, Robert Koch am 14.08.2020 08:42 Report Diesen Beitrag melden

    Hat es sich in Mainz noch nicht herumgesprochen dass es auch asymptomatische Infizierte gibt, die durchaus andere anstecken können. Oder kriegt man es nicht hin mehr zu testen? In deutschen Medien wird schon die Überlastung der Trierer Gesundheitsämter beklagt. Vom großspurig angekündigten Flächentest aus dem Saarland hört und liest man auch nichts mehr. Dann lieber auf Bayern hauen. Fehler unterlaufen den Besten. Aber das ist immer noch besser als gar nichts tun.

  • Julie am 13.08.2020 20:55 Report Diesen Beitrag melden

    Obwohl die Idee grundsätzlich gut ist hat Large-scale-testing in Luxemburg nicht den erwünschten Effekt gebracht, wahrscheinlich weil zu viele Leute die Quarantäne nicht einhalten !? Gezielt Cluster aufspüren, Leute testen die aus den Ferien zurückkehren, verstärkt Kontrollen machen und Strafzettel ausstellen. Die Horesca sollte aktiv dafür sorgen dass in Cafés und Terrassen die Regeln eingehalten werden . Im shutdown war die Polizei omnipräsent und hat sogar Leute umgedreht die mit dem Hund spazieren gingen. Seit Wochen hat man in unserem Dorf ( Kanton Esch) keine Polizei gesehen.

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  • My Name is Koch, Robert Koch am 14.08.2020 08:42 Report Diesen Beitrag melden

    Hat es sich in Mainz noch nicht herumgesprochen dass es auch asymptomatische Infizierte gibt, die durchaus andere anstecken können. Oder kriegt man es nicht hin mehr zu testen? In deutschen Medien wird schon die Überlastung der Trierer Gesundheitsämter beklagt. Vom großspurig angekündigten Flächentest aus dem Saarland hört und liest man auch nichts mehr. Dann lieber auf Bayern hauen. Fehler unterlaufen den Besten. Aber das ist immer noch besser als gar nichts tun.

  • Julie am 13.08.2020 20:55 Report Diesen Beitrag melden

    Obwohl die Idee grundsätzlich gut ist hat Large-scale-testing in Luxemburg nicht den erwünschten Effekt gebracht, wahrscheinlich weil zu viele Leute die Quarantäne nicht einhalten !? Gezielt Cluster aufspüren, Leute testen die aus den Ferien zurückkehren, verstärkt Kontrollen machen und Strafzettel ausstellen. Die Horesca sollte aktiv dafür sorgen dass in Cafés und Terrassen die Regeln eingehalten werden . Im shutdown war die Polizei omnipräsent und hat sogar Leute umgedreht die mit dem Hund spazieren gingen. Seit Wochen hat man in unserem Dorf ( Kanton Esch) keine Polizei gesehen.