Wegen Streiksommer 2018

23. Dezember 2020 13:39; Akt: 23.12.2020 13:46 Print

Sammelklage gegen Ryanair ist zulässig

Die belgische Verbraucherorganisation Test Achats darf wegen Flugausfällen im Streiksommer 2018 gegen den Billigflieger klagen. Auch Passagiere aus Luxemburg waren betroffen.

storybild

Im Streiksommer 2018 blieben viele Ryanair-Maschinen auf dem Boden. Nun sollen die Passagiere doch noch entschädigt werden. (Bild: L'essentiel/Dustin Mertes)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die belgische Verbraucherorganisation Test-Achats hatte vor einiger Zeit eine Sammelklage gegen Ryanair eingereicht, um eine Entschädigung für die vom Streiksommer 2018 betroffenen Passagiere zu erreichen. Wie der Verbraucherschutz, die Union Luxembourgeoise des Consommateurs (ULC), am Mittwoch mitteilt, wurde die Klage nun vom zuständigen belgischen Gericht für zulässig erklärt.

Am 25. und 26. Juli, 10. August und 28. September im Jahr 2018 war eine große Anzahl von Ryanair-Flügen aufgrund von Streiks in ganz Europa ersatzlos gestrichen worden. Die Airline reagierte nicht auf Entschädigungsanfragen, was Test Achats zu der Sammelklage motivierte, die alle Ryanair-Flüge an den Streiktagen von oder nach Belgien betrifft.

Aufgrund der Nähe zum Großherzogtum wird der belgische Brussels South Charleroi Airport, der eine der größten Basen des irischen Billigfliegers darstellt, auch von vielen Luxemburgern genutzt, die sich ebenfalls an der Sammelklage beteiligen können, so die ULC.

Betroffene Passagiere finden alle Informationen zur Sammelklage auf der Website von Test-Achats.

(dm/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.