Weihnachtsmarkt

16. Oktober 2019 09:23; Akt: 16.10.2019 13:29 Print

Straßburger Innenstadt «unter höchster Kontrolle»

STRASSBURG – Am 22. November öffnet der Straßburger Weihnachtsmarkt. Die Stadtverwaltung will das Trauma des Terroranschlags vom 11. Dezember 2018 überwinden.

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Am 11. Dezember 2018 hatte Chérif C. insgesamt fünf Menschen getötet und elf weitere verletzt. (Bild: AFP/Patrick Hertzog)

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Am 22. November startet die 450. Auflage des Straßburger Weihnachtsmarkts – mit dem Libanon als Ehrengastland. Bis zum 30. Dezember wird sich die Hauptstadt des Elsass mit mehr als 300 Marktbuden und insgesamt 500 Veranstaltungen wieder für das anstehende Fest herausputzen.

Auf Tradition zu setzen, sei für die Straßburger auch eine Art zu zeigen, dass sie sich ihre Weihnachtstraditionen nicht wegnehmen lassen wollen, so der stellvertretende Bürgermeister Alain Fontanel. Bei einer Pressekonferenz erinnerte er an den Terroranschlag vom 11. Dezember 2018. «Natürlich denken wir vor allem an die Opfer und ihre Familien, an die Verletzten, aber das Leben geht weiter. Den Weihnachtsmarkt fortzuführen «ist auch eine Botschaft», sagte er.

Gedenken an die Opfer

Bürgermeister Roland Ries erhofft sich in diesem Jahr «einen erfolgreichen, wenn nicht noch erfolgreicheren Weihnachtsmarkt, als in den vergangenen Jahren». Es werden «etwa zwei Millionen Besucher» erwartet. Außerdem soll am 11. Dezember «etwas Besonderes» zum Andenken der Anschlagsopfer stattfinden, so der Bürgermeister.

Laut Fontanel sei Zahl der Reservierungen in den Hotels bisher «gut». Im vergangenem Jahr hatten wir insgesamt 319.000 Übernachtungen, so Paul Meyer, der in der Stadtverwaltung für Tourismus zuständig ist.

Innenstadt unter höchster Kontrolle

Die Sicherheitsfrage wird in dieser Zeit im Mittelpunkt und die Innenstadt unter höchster Kontrolle stehen. Anfang November sollen die Sicherheitsmaßnahmen für den Weihnachtsmarkt von der Stadtverwaltung näher definiert werden.

Am 11. Dezember 2018, gegen 20 Uhr, war es in der Nähe des Weihnachtsmarkts zu einem Terroranschlag gekommen, wobei der vorbestrafte Franzose Chérif C. insgesamt fünf Menschen tötete und elf weitere verletzte. Anschließend war dem 29-jährigen Terrorist, der als islamistischer Gefährder galt, die Flucht gelungen. Nach einer zweitägigen Fahndung, wurde er in Straßburg erschossen.

(L'essentiel/afp)

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