Gauck in Trier

03. September 2014 17:36; Akt: 03.09.2014 17:44 Print

Urlaubsangebot fürs Staatsoberhaupt

TRIER - Bei seinem zweiten Besuch in Rheinland-Pfalz reist Bundespräsident Gauck in den Westen. Und lässt sich gleich ein Urlaubsangebot unterbreiten.

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Gruppenbild vor dem Trierer Wahrzeichen: Bundespräsident Joachim Gauck und die rheinland-pfälzsiche Ministerpräsidentin Malu Dreyer. (Bild: DPA)

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Bundespräsident Joachim Gauck hat bei seinem zweiten Besuch in Rheinland-Pfalz die Bedeutung einer Kultur des Miteinanders hervorgehoben. Es seien die Menschen, die sich über das Steuerzahlen hinaus engagierten und als Bürger «an der Prägung der demokratischen Gesellschaft» teilnähmen, die Deutschland stark machten, sagte Gauck am Mittwoch in Wittlich beim Besuch des Unternehmens Clemens Technologies. Die Firma bildet seit Jahren Auszubildende über Bedarf aus und engagiert sich sehr bei der Sicherung von Fachkräften.

Auf dem Reiseprogramm von Gauck und seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt standen auch Bitburg in der Eifel und Trier. In Bitburg sprach der 74-Jährige im Europäischen Berufsbildungswerk des Deutschen Roten Kreuzes mit jungen Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen, die sich dort zum Gärtner, Mediengestalter oder zur Tourismuskauffrau ausbilden lassen.

Urlaub in der Heimat

In einem Übungsreisebüro für die Auszubildenden ließ sich Gauck zur Probe Angebote für einen einwöchigen Urlaub in seiner ursprünglichen Heimatregion an der Ostsee machen. «Ich muss das Angebot noch intensiv mit meiner Partnerin diskutieren», sagte der in Rostock geborene Gauck anschließend lachend.

Insgesamt 250 Menschen machen in dem Werk derzeit eine Ausbildung für 20 verschiedene Berufe. «Über zwei Drittel der Auszubildenden konnten in den allgemeinen Arbeitsmarkt integriert werden», sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), die Gauck auf seiner Tour mit ihrem Mann, Triers Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD), begleitete.

Es ist Gaucks zweiter offizieller Besuch in Rheinland-Pfalz, zum ersten Mal war er im August 2012 gekommen. Am Nachmittag wollte das Staatsoberhaupt noch die Jugendherberge in Trier besuchen, in der auch Behinderte arbeiten. Der Besuch des Staatsoberhauptes sollte am Abend mit einem Bürgerempfang im Rheinischen Landesmuseum Trier enden. «Ich danke Ihnen für schöne Begegnungen», sagte Gauck schon vorher zu Dreyer.

(L'essentiel/dpa)

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