Anklage in Trier

11. Februar 2019 15:33; Akt: 11.02.2019 16:35 Print

Vater wollte seine erblindende Tochter töten

TRIER – Die Staatsanwaltschaft Trier hat Anklage gegen einen 63-Jährigen erhoben. Dieser wollte zunächst seine erblindende Tochter und dann sich selbst töten.

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Ein 63-Jähriger aus Trier wird angeklagt, weil er versuchte, seine erblindende Tochter und sich selbst zu töten. (Bild: DPA/Symbolbild)

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Familiendrama in Trier-Süd, so titelt der Trierische Volksfreund: Die Staatsanwaltschaft Trier hat Anklage gegen einen 63-jährigen Mann erhoben, dieser habe im Oktober vergangenen Jahres versucht, zunächst seine kranke Tochter (35) und dann sich zu töten.

Laut Ermittlungen hatte der Mann seine erblindende Tochter am 21. Oktober von einem Klinikaufenthalt abgeholt, und sei dann mit ihr in die gemeinsame Wohnung in Trier-Süd gefahren. Dort habe er den Entschluss gefasst, ihr beider Leben zu beenden, wohl um seine Tochter von ihrem Leiden zu erlösen. Vorher habe er sich laut Ermittlern aufopferungsvoll um seine Tochter gekümmert.

Er stach mit einem Messer auf die Tochter ein, die bei der Attacke lebensgefährlich verletzt wurde. Anschließend versuchte er, sich selbst zu töten. Die Tochter konnte sich schwer verletzt in den Hausflur des Mehrfamilienhauses retten. Nachbarn alarmierten die Polizei und die Rettungsdienste. Beide überlebten den Mord-Selbstmord-Versuch.

Einen Termin für eine Hauptverhandlung am Landgericht Trier gibt es derzeit noch nicht. Der Angeklagte befindet sich in Untersuchungshaft.

(L'essentiel)

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