Grenzzüge

04. April 2019 10:45; Akt: 04.04.2019 14:06 Print

Ministerin wagt sich ins Pendler-​​Chaos im TER-​​Zug

LUXEMBURG/THIONVILLE – Am Mittwoch war die französische Verkehrsministerin Élisabeth Borne an Bord eines TER-Zugs auf der Strecke zwischen Luxemburg und Thionville dabei.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am späten Mittwochnachmittag war die französische Verkehrsministerin Élisabeth Borne zur Hauptverkehrszeit bei der Reise von Luxemburg nach Thionville in einem Grenzzug dabei. Das war Gegenstand ihres Versprechens, das sie im vergangenem Oktober bei ihrem Besuch in der Region gemacht hatte. Die Idee war, die alltäglichen «Schwierigkeiten der Grenzgänger aus erster Hand zu erleben».

Die Ministerin fuhr an Bord eines Regionalzugs «TER Lorraine» in Begleitung von einigen französischen Politikern und Zugpendlern. Die halbstündige Reise nach Thionville lief problemlos. «Der Zug war in der Tat gut besetzt. Die Leute standen eng zusammen, manchmal sogar zwischen den Wagen», stellte Borne fest. Die Ministerin sagte, sie sei sich den Herausforderungen auf dieser Strecke, auf der der Verkehr ständig zunimmt, bewusst.

«In Zukunft soll ein Schnellzug die Strecke fahren»

Dennoch ist die Ministerin der Ansicht, dass für Grenzgänger der «Bahnverkehr eine gute Lösung» ist. Idealerweise sollte in Zukunft ein Schnellzug – ein sogenannter RER – die Strecke zwischen den beiden Ländern fahren, ganz nach dem Vorbild der Pariser Vorortszüge. Außerdem begrüßte Borne das mit Luxemburg unterzeichnete «historische» Verkehrsabkommen, das vorsieht, dass das Großherzogtum bestimmte französische Infrastrukturen finanziert.

Bei ihrer Ankunft in Thionville ging es für Élisabeth Borne in Richtung Rathaus. Dort traf sie sich mit mehreren Nutzerverbänden. «Wir haben ihr die Situation erklärt und ihr unsere Erwartungen mitgeteilt», sagte Morgane, die täglich von Frankreich nach Luxemburg pendelt. Alle waren über den seit langem geforderten Dialog mit der Verkehrsministerin erfreut. Es wurde nur bedauert, dass der Austausch «zu kurz» war.

(Joseph Gaulier)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Speky Cojote am 04.04.2019 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Tja, do ass eisen CFL-Zuch deen jo och op Thionville fiert anscheinend nett gudd genuch gewierscht vir dei MMe Ministerin

  • Oh Schreck am 04.04.2019 15:16 Report Diesen Beitrag melden

    "Schnellzug – ein sogenannter RER – ganz nach dem Vorbild der Pariser Vorortszüge" ???? Die Dame müsste auch mal ab 17.00 Uhr in Paris mit einem RER fahren. Dann kämen wohl kaum solche Äusserungen. Nicht umsonst fahren immer mehr Pariser E-Roller.

  • svendorca am 04.04.2019 11:45 Report Diesen Beitrag melden

    hopla,...1. warum ist die gute Frau nicht die entgegengesetzte Richtung gefahren?...2. " historisches Verkehrsabkommen ", abbé,..alle Franzosen die ich in meinem Leben kennen gelernt habe, waren ausnahmslos Profiteure....

Die neusten Leser-Kommentare

  • Oh Schreck am 04.04.2019 15:16 Report Diesen Beitrag melden

    "Schnellzug – ein sogenannter RER – ganz nach dem Vorbild der Pariser Vorortszüge" ???? Die Dame müsste auch mal ab 17.00 Uhr in Paris mit einem RER fahren. Dann kämen wohl kaum solche Äusserungen. Nicht umsonst fahren immer mehr Pariser E-Roller.

  • Speky Cojote am 04.04.2019 11:49 Report Diesen Beitrag melden

    Tja, do ass eisen CFL-Zuch deen jo och op Thionville fiert anscheinend nett gudd genuch gewierscht vir dei MMe Ministerin

  • svendorca am 04.04.2019 11:45 Report Diesen Beitrag melden

    hopla,...1. warum ist die gute Frau nicht die entgegengesetzte Richtung gefahren?...2. " historisches Verkehrsabkommen ", abbé,..alle Franzosen die ich in meinem Leben kennen gelernt habe, waren ausnahmslos Profiteure....