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25. Juni 2019 09:19; Akt: 25.06.2019 09:29 Print

Völklinger Hütte ist ein «Vorbild für Europa»

VÖLKLINGEN – Mehr als 4,4 Millionen Besucher zählte die Völklinger Hütte in den vergangenen zwei Jahrzehnten. 1999 galt sie noch als «größter Schrotthaufen» Europas.

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Die sanierte Trockengasanlage Drei des Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Die Völklinger Hütte ist das weltweit einzig erhaltene Eisenwerk aus dem Industriezeitalter. (Bild: Oliver Dietze)

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Die Völklinger Hütte hat in den vergangenen 20 Jahren Erfolgsgeschichte geschrieben: Galt sie 1999 noch als «größter Schrotthaufen» Europas, sei sie heute «das erste nahezu vollständig sanierte und erschlossene Großdenkmal der Industriekultur der Welt», sagte der scheidende Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte, Meinrad Maria Grewenig, in Völklingen.

Mehr als 4,4 Millionen Besucher seien in den vergangenen zwei Jahrzehnten gezählt worden – an einer Stätte, die Kunst und Kultur bündelt: Als Denkmal, in Ausstellungen, bei Festivals, Konzerten, Opern und «Urban Art».

«Ja, ich bin stolz. Im Grunde genommen ist alles gelungen, was wir uns am Anfang vorgestellt haben», sagte Grewenig, der Ende Juni nach 20 Jahren ausscheidet. Das Industriekulturkonzept der Hütte sei heute ein Vorbild für Europa.

Einzigartig in der Welt

Die Völklinger Hütte ist das weltweit einzig erhaltene Eisenwerk aus dem Industriezeitalter. Sie war 1986 nach rund 100 Jahren stillgelegt und 1994 zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt worden.

Grewenig wird sich auch künftig um Industriekultur kümmern. Im Oktober 2018 ist er erneut zum Präsidenten der Europäischen Route der Industrie gewählt worden. Wer ihm in Völklingen nachfolgt, ist noch offen.

(L'essentiel/dpa)

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