Rheinland-Pfalz

08. Januar 2020 08:28; Akt: 08.01.2020 12:13 Print

Wagen rast auf Autobahn-​​Parkplatz – Frau stirbt

DONNERSBERG – Bei einem Verkehrsunfall auf dem Parkplatz Donnersberg an der A63 ist am Dienstagmittag eine Frau tödlich verletzt worden. Zwei Männer wurden schwer verletzt.

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Ein außer Kontrolle geratenes Auto hat auf dem Autobahnparkplatz Donnersberg in der Westpfalz eine 66 Jahre alte Frau erfasst und getötet. Drei Männer wurden bei dem Unfall am Dienstag verletzt – zwei von ihnen schwer. Der 72 Jahre alte Ehemann der Getöteten erlitt schwere Verletzungen, er hatte neben seiner Frau vor dem Auto gestanden. Ebenfalls schwer verletzt wurde der 53 Jahre alte Fahrer des Wagens, der bei einem Unfall von der Autobahn auf die Parkplatzzufahrt geschleudert worden war. Ein 73 Jahre alter Fahrer, der in seinem Wagen auf dem Fahrersitz Pause machte, kam leicht verletzt davon, wie die Polizei beichtete.

Das Unfallauto des 53-Jährigen war nach einem missglückten Überholmanöver auf der Autobahn 63 mit hoher Geschwindigkeit in die Zufahrt zum Parkplatz geschleudert worden. Es überschlug sich mehrfach und prallte gegen die beiden stehenden Autos.

Fahrer wollte zwei Sattelzüge überholen

Der 53 Jahre alte Fahrer hatte laut ersten Ermittlungen auf seinem Weg in Richtung Mainz zwei Sattelzüge überholen wollen, die auf der rechten Spur fuhren. Der Autofahrer befand sich zwischen den Anschlussstellen Winnweiler und Göllheim bereits auf der Überholspur und fast auf der Höhe des hinteren Sattelzugs, als dieser ebenfalls nach links ausscherte. Vermutlich um einen Auffahrunfall zu vermeiden, zog der 53-Jährige das Steuer nach rechts. Dadurch verlor er jedoch die Kontrolle über seinen Wagen, kam nach rechts von der Autobahn ab und schleuderte auf die Parkplatzzufahrt, wie die Polizei mitteilte.

Den genauen Unfallhergang soll ein Gutachter klären. Dabei sollen auch Aufnahmen eines Polizeihubschraubers helfen. Alle drei Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht. Neben der Polizei waren die Feuerwehr mit etwa 30 Einsatzkräften, der Rettungsdienst mit vier Fahrzeugen und zwei Hubschraubern im Einsatz.

Die Polizei suchte am Dienstagabend noch nach Zeugen, insbesondere in Bezug auf den Lastwagen, der vor dem Unfall ausgeschert sein soll. Dieser habe das Geschehen vermutlich nicht bemerkt und sei weitergefahren, hieß es.

(fj/L'essentiel/dpa)

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