Projekt in Wallonien

26. Juli 2018 07:53; Akt: 26.07.2018 09:12 Print

Wallonien zahlt Geld an Dosensammler

WALLONIEN – Ein Pilotprojekt in Wallonien will der zunehmenden Müllproblematik Herr werden. Dafür wird zwei Jahre lang eine Prämie an Dosensammler gezahlt.

storybild

Belgien geht gegen Müll an Straßenrändern vor. (Foto: AFP) (Bild: AFP/Philippe Lopez)

Zum Thema

In Belgien startet im September ein Pilotprojekt. Ziel ist die Beseitigung der mehreren hundert Kilogramm Müll, die jährlich an Straßenränden entstehen. In Wallonien werden schon länger Ideen zur Verbesserung der Sauberkeit öffentlicher Räume diskutiert. Der wallonische Umweltminister Carlo Di Antonio gab am Dienstag Einzelheiten bekannt.

Ziel ist es, Bürger zu ermutigen weggeworfene Getränkedosen einzusammeln. Dazu wird eine Prämie von 5 Cent pro Dose ausgezahlt. In den zwei Jahren, die das Projekt laufen soll, werden zwei verschiedene Abgabesysteme getestet. So sollen Sammelautomaten zum Einsatz kommen, aber auch die direkte Rückgabe an Mitarbeiter der Kommunen wird getestet. Die entsprechenden Beträge werden dann in Form von Gutscheinen ausgegeben, die in lokalen Partnershops einlösbar sind.

Auch eine Idee für Luxemburg?

Interessant wäre ein solcher Testlauf auch in Luxemburg, wo die Müllproblematik ebenfalls nicht länger ignoriert werden kann.

Insgesamt wurden 24 wallonische Gemeinden für den Testlauf ausgewählt. In der Provinz Luxemburg nehmen die Gemeinden Bastogne, Etalle, Neufchâteau und Meix-devant-Virton teil. Die Getränkepreise werden sich durch die Sammelprämie nicht ändern, denn sie wird – anders als herkömmliche Pfandsysteme – von der Verpackungsbranche finanziert.

(L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kretzpantz Kroopemann am 26.07.2018 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Do sin erem puer Dummnikkelen déi ët nët kapéiert hun... ët ass op fräiwëlleger basis.

  • Max am 26.07.2018 14:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Maer hun dach eis blo valorlux tuuten. Daat geet dach schon duer nee? Do gin et zwar gemengen dei hun nach sou extra tuuten fir nach aaner verpackungsmaterial.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Kretzpantz Kroopemann am 26.07.2018 15:33 Report Diesen Beitrag melden

    Do sin erem puer Dummnikkelen déi ët nët kapéiert hun... ët ass op fräiwëlleger basis.

  • Max am 26.07.2018 14:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Maer hun dach eis blo valorlux tuuten. Daat geet dach schon duer nee? Do gin et zwar gemengen dei hun nach sou extra tuuten fir nach aaner verpackungsmaterial.