Frankreich-Luxemburg

01. Februar 2018 17:52; Akt: 02.02.2018 08:34 Print

Wer trägt die Kosten für den Ausbau der A31?

METZ – Eine Mautstation ohne Anhaltepflicht könnte schon bald auf der erweiterten A31 realisiert werden. Der Staat soll dabei finanziell entlastet werden.

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Das Conseil d'Orientation des Infrastructures (IOC), eine Kommission, die sich aus ausgewählten Beamten und Experten zusammensetzt, hat am Donnerstag eine Stellungnahme zu verschiedenen Projekten in Frankreich abgegeben. Dazu gehört unter anderem der Ausbau der Autobahn A31 durch ganz Lothringen, von Toul bis zur französisch-luxemburgischen Grenze. Nach Angaben des IOC muss der Ausbau in drei Phasen unterteilt werden: Tul-Nancy, Nancy-Metz und Thionville-Luxemburg (einschließlich einer Umgehungsstraße von Thionville).

Ziel des Vorhabens ist es, die sehr große und immer wiederkehrende Überlastung der Autobahn A31 zu beheben. Das IOC ist der Ansicht, dass der Abschnitt Thionville-Luxemburg, der täglich von Tausenden von Grenzgängern genutzt wird, dabei klare Priorität hat: «Die sehr schlechte Verkehrssituation in diesem Sektor fordert eine baldmögliche Behebung». Bis 2023 soll die A31-Erweiterung voraussichtlich abgeschlossen sein.

Allerdings sollte diese Arbeit nicht, so empfiehlt das IOC, vom Staat finanziert werden. « In Anbetracht der Dringlichkeit, und des Mangels alternativer Lösungen sowie der finanziellen Kapazitäten des Staates, die in den kommenden Jahren mobilisiert werden können, wurde eine Konzession vorgeschlagen, die keine öffentliche Finanzierung erfordert», so die Empfehlung.

Suche nach möglichem Mautsystem

Im Klartext: Die Kosten für die Erweiterungsarbeiten müssten von den Nutzer selbst getragen werden. Um die Grenzgänger nicht zu sehr finanziell zu belasten, empfiehlt das IOC bereits in die Projektgestaltung Lösungsansätze einzubauen, die es ermöglichen «die Kosten für die Pendler zu reduzieren».

Schließlich muss ein Mautsystem gefunden werden, welches «eine Lösung für die Zahlung von Mautgebühren ohne an einer Schranke anhalten zu müssen» ermöglicht. Dies könnte durch Schilderbrücken geschehen, unter denen Autos hindurchfahren können. Dort wird entweder der Autofahrer mit einem Ausweis für die elektronische Mauterhebung ausgestattet, sodass die Zahlungsinformationen automatisch übermittelt werden. Allerdings könnten Kameras die Nummernschilder der Autos aufnehmen, und so Fahrer ausfindig gemacht werden.

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Léon am 02.02.2018 00:45 Report Diesen Beitrag melden

    Le gouvernement luxembourgeois ils sont très généreux.

  • Carole am 02.02.2018 09:01 Report Diesen Beitrag melden

    Le Luxembourg va installer aussi un portique au croix de Bettembourg pour financer son élargissement.

  • Blblblbl am 02.02.2018 13:49 Report Diesen Beitrag melden

    Und sie kamen in Scharen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Blblblbl am 02.02.2018 13:49 Report Diesen Beitrag melden

    Und sie kamen in Scharen.

  • Carole am 02.02.2018 09:01 Report Diesen Beitrag melden

    Le Luxembourg va installer aussi un portique au croix de Bettembourg pour financer son élargissement.

  • Léon am 02.02.2018 00:45 Report Diesen Beitrag melden

    Le gouvernement luxembourgeois ils sont très généreux.