Tote Studentin

30. März 2017 11:13; Akt: 30.03.2017 11:25 Print

Wie geht es weiter im Fall Tanja Gräff?

TRIER - Die Staatsanwaltschaft hat fast alle Untersuchungen zum Tod der Trierer Studentin ausgewertet. Im Sommer soll über den Fortgang des Verfahrens entschieden werden.

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Die Staatsanwaltschaft will die Prüfung der Akten zum Tod der Trierer Studentin Tanja Gräff vor der Sommerpause abschließen. «Wir sind noch in den letzten Zügen», sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Peter Fritzen in Trier der Deutschen Presse-Agentur. Nach der finalen Auswertung werde über den weiteren Fortgang des Verfahrens entschieden.

Eigentlich wollte die Staatsanwaltschaft schon zum Jahreswechsel fertig werden. Das Material sei aber «sehr umfangreich», sagte Fritzen. «Es geht uns um Gründlichkeit vor Schnelligkeit in der Sache. Es soll jetzt wirklich alles abschließend geprüft sein.»

Anwalt will weitere Ermittlungen

Die Hintergründe des Todes der jahrelang vermissten Studentin sind nach wie vor ungeklärt. Ihr Skelett war im Mai 2015 an einer Felswand in Trier bei Rodungsarbeiten gefunden worden. Gräff hatte vor fast zehn Jahren bei einem Sturz aus 50 Metern Höhe tödliche Verletzungen erlitten. Kernfrage ist, ob die 21-Jährige verunglückte, ob sie möglicherweise in den Tod gestoßen wurde oder ob sie einer anderen Straftat zum Opfer fiel.

Der Anwalt von Tanja Gräffs Mutter, Detlef Böhm, hatte Ende 2016 nach Akteneinsicht Ansätze für weitere Ermittlungen vorgeschlagen. «Ich hoffe, das sie berücksichtigt werden», sagte er jetzt.

(pw/L'essentiel/dpa)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Anna am 01.04.2017 14:49 Report Diesen Beitrag melden

    die Stelle, an der Tanja hinunter gefallen ist, ist die einzige Stelle am Fels die mit einem Auto erreichbar ist. Hat die Kripo das bemerkt? Wurde Tanja dort mit einem Auto hingebracht?

  • K1000 am 30.03.2017 21:00 Report Diesen Beitrag melden

    Ich denke dieser Fall ist in etwa so etwas wie der luxemburgische Bommeleer. So einige wissen bescheit aber niemand sagt etwas !!!!

  • Peter am 30.03.2017 14:39 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach nur peinlich, es gab mehrere Hinweise diese Stelle genauer zu untersuchen. Mehr als 5 mal wurde dort von der Polizei gesucht. Höhenretter, Suchhunde, Suchtrupps und hier muss die PK 2 erwähnt werden. Gründe warum man dort nicht suchen konnte, sind ja festgehalten im O-Ton. Ihr Handy wurde jenseits der Mosel auch nicht mehr geortet, was dazu beflügelte aber in Seen in Luxemburg zu tauchen. All dies soll verstehen wer will, zu den ganz dummen gehöre ich auch nicht. Außerdem soll mir keiner mehr kommen und behaupten, die Polizei greift nicht in ausweglose Fälle zu anderen Mitteln. FEE36

Die neusten Leser-Kommentare

  • Anna am 01.04.2017 14:49 Report Diesen Beitrag melden

    die Stelle, an der Tanja hinunter gefallen ist, ist die einzige Stelle am Fels die mit einem Auto erreichbar ist. Hat die Kripo das bemerkt? Wurde Tanja dort mit einem Auto hingebracht?

  • dusninja am 31.03.2017 08:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahrscheinlich werden sie auf Unfall ohne Fremdverschulden befinden, damit sie die Akte endgültig los sind. Mit mehr Ehrgeiz wäre man heute sicherlich woanders als da, wo die Staatsanwalschaft hin will.

  • K1000 am 30.03.2017 21:00 Report Diesen Beitrag melden

    Ich denke dieser Fall ist in etwa so etwas wie der luxemburgische Bommeleer. So einige wissen bescheit aber niemand sagt etwas !!!!

  • Peter am 30.03.2017 14:39 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach nur peinlich, es gab mehrere Hinweise diese Stelle genauer zu untersuchen. Mehr als 5 mal wurde dort von der Polizei gesucht. Höhenretter, Suchhunde, Suchtrupps und hier muss die PK 2 erwähnt werden. Gründe warum man dort nicht suchen konnte, sind ja festgehalten im O-Ton. Ihr Handy wurde jenseits der Mosel auch nicht mehr geortet, was dazu beflügelte aber in Seen in Luxemburg zu tauchen. All dies soll verstehen wer will, zu den ganz dummen gehöre ich auch nicht. Außerdem soll mir keiner mehr kommen und behaupten, die Polizei greift nicht in ausweglose Fälle zu anderen Mitteln. FEE36