Prozess in Thionville

27. Februar 2018 19:47; Akt: 28.02.2018 08:34 Print

Zwei Greenpeace-​​Aktivisten müssen in Haft

THIONVILLE – Das Gericht hat am Dienstag zwei Aktivisten von Greenpeace zu jeweils zwei Monate Haft verurteilt. Sie waren in das AKW Cattenom eingedrungen.

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Die Aktion sorgte für großes Aufsehen: Im vergangenen Oktober waren Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace in das Gelände des Atomkraftwerks Cattenom eingedrungen und hatten dort ein Feuerwerk gezündet. Am Dienstag standen einige Akteure nun in Thionville vor Gericht.

Dieses verurteilte zwei Aktivisten zu zwei Monaten Gefängnis. Sechs weitere Beteiligte erhielten fünf Monaten auf Bewährung. Greenpeace France wurde zudem zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt. Yannick Rousselet, der laut dem Gericht für die Aktion verantwortlich war, erhielt wegen «Beihilfe» ebenfalls fünf Monate auf Bewährung. Greenpeace muss dem Betreiber EDF außerdem Schadensersatz in Höhe von 50.000 Euro bezahlen.

«Greenpeace Frankreich und seine Aktivisten haben sofort beschlossen, gegen dieses harte Urteil Berufung einzulegen. Es ist das erste mal, dass Mitglieder unserer Organisation zu einer Haftstrafe verurteilt wurden», schrieb Greenpeace France in einer Pressemitteilung.

(L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • remo raffaelli am 28.02.2018 07:27 Report Diesen Beitrag melden

    Vun menger Sêit kritt Greenpeace nie méi en Cent vun mier.d'Leit bezouen en Beitrag fir datt hier Aktivisten gestrooft gin, né merci !

    einklappen einklappen
  • Niemand am 27.02.2018 21:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn es um Geldstrafen geht oder besser gesagt ''Geld einkassieren'', zeigt der Staat beim kleinen Mann kein Mitleid. Auf der andere Seite verseuchen die grossen Männer die Natur weiter mit ihren ätzende Säuren und Radioaktivität.

Die neusten Leser-Kommentare

  • remo raffaelli am 28.02.2018 07:27 Report Diesen Beitrag melden

    Vun menger Sêit kritt Greenpeace nie méi en Cent vun mier.d'Leit bezouen en Beitrag fir datt hier Aktivisten gestrooft gin, né merci !

    • Nobody am 28.02.2018 10:52 Report Diesen Beitrag melden

      Dümmer gehts nimmer

    • Niemand am 28.02.2018 17:19 Report Diesen Beitrag melden

      @remo rafeli geh mal weiter schlafen.

    einklappen einklappen
  • Niemand am 27.02.2018 21:36 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn es um Geldstrafen geht oder besser gesagt ''Geld einkassieren'', zeigt der Staat beim kleinen Mann kein Mitleid. Auf der andere Seite verseuchen die grossen Männer die Natur weiter mit ihren ätzende Säuren und Radioaktivität.