Im Saarland

26. April 2018 13:53; Akt: 26.04.2018 13:59 Print

Zwei Schülerinnen sollen das Reizgas versprüht haben

EPPELBORN - Nach einem großen Feuerwehreinsatz an einer Schule im Saarland wurden zwei Tatverdächtige ermittelt. Sie haben offenbar das Reizgas versprüht.

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Nach einem Reizgasaustritt an einer Schule im saarländischen Eppelborn hat die Polizei zwei 16-jährige Schülerinnen als Tatverdächtige ermittelt. «Wir gehen davon aus, dass sie das Reizgas versprüht haben», sagte ein Sprecher der Polizei in Illingen am Donnerstag. Die Schülerinnen hätten sich nach dem Vorfall am Mittwoch bei der Schulleitung gemeldet und Angaben zum Ablauf gemacht. Danach seien sie im Beisein ihrer Väter polizeilich verhört worden.

40 bis 50 Schüler waren durch das Reizgas verletzt worden. Sie hatten über Reizungen der Atemwege geklagt und mussten ärztlich untersucht werden. Eine Reizstoffsprühdose war in der Nähe der Schule gefunden worden. Sie habe unter dem Fenster jenes Raumes gelegen, in dem der Austritt vermeldet worden war, sagte der Sprecher. Bei dem Einsatz waren rund 150 Feuerwehrleute dabei.

(L'essentiel/dpa)

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