Michel Platini in Luxemburg

25. September 2013 12:30; Akt: 25.09.2013 19:24 Print

«Josy Barthel eines der marodesten Stadien»

LUXEMBURG - Uefa-Präsident Michel Platini sparte am Mittwoch nicht mit Kritik, was das Renovierungsprojekt für das Josy Barthel-Stadion in Luxemburg angeht.

storybild

Michel Platini forderte die Verantwortlichen auf, mit den renovierungsarbeiten am Stade Josy Barthel möglichst schnell anzufangen. (Bild: L'essentiel/PdF)

Fehler gesehen?

«Das Renovierungsprojekt für das Josy Barthel-Stadion muss vorankommen. Andernfalls hat Luxemburg große Probleme», sagte Uefa-Präsident Michel Platini am Mittwochmorgen vor der Presse. Der Franzose wurde vom Luxemburger Fußballverband FLF eingeladen, um Druck auf die Projektverantwortlichen auszuüben. «Das Stade Josy Barthel ist eines der heruntergekommensten Stadien, das ich je gesehen habe», sagte Platini weiter.

Obwohl der Staatsrat im November vergangenen Jahres beschlossen hatte, das Projekt des Stadionneubaus an der Route d'Arlon zu unterstützen, ist bis jetzt keine Bewegung ins Dossier «Stade Josy Barthel» gekommen. Sportminister Romain Schneider (LSAP) bestätigte am Mittwoch vor der Presse lediglich, dass ein Vorprojekt zur Renovierung des Stadions vorliege. Jedoch konnte der Minister keine weiteren Details zum geplanten Vorhaben liefern.

Bauarbeiten sollen zwei Jahre dauern

Das einzige Detail, das bekanntgegeben wurde: Im neuen Stadion sollen bis zu 9‘000 Zuschauer Platz finden, was eine bedeutende Steigerung der Kapazität im Vergleich zum bereits bestehenden Bau bedeutet. Der Bau soll zwischen 30 und 40 Millionen Euro kosten. Weil das alte Gebäude in der Route d'Arlon zuerst abgerissen werden muss, dürften die Bauarbeiten sich über zwei Jahre hinziehen.

In dieser Zeit könnte der Luxemburger Fußballverband internationale Spiele im Ausland austragen. Auch das Fußballstadion in Differdingen könnte als Übergangslösung dienen. Der Bürgermeister von Luxemburg-Stadt, Xavier Bettel (DP), teilte mit, dass er diese Frage mit dem Schöffenrat Ende November diskutieren wolle.

(L'essentiel Online mit Philippe di Filippo)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Jean Fries am 26.09.2013 08:12 Report Diesen Beitrag melden

    War der Platini der FLF noch einen Gefallen schuldig oder wieso kommt der her, um das bestehende Stadion "platt" zu machen, um dann mit irgendwelchen Drohungen daherzukommen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Jean Fries am 26.09.2013 08:12 Report Diesen Beitrag melden

    War der Platini der FLF noch einen Gefallen schuldig oder wieso kommt der her, um das bestehende Stadion "platt" zu machen, um dann mit irgendwelchen Drohungen daherzukommen.