Am Strassenrand

08. Juni 2012 17:33; Akt: 10.06.2012 13:50 Print

Eine halbe Tonne Müll pro Kilometer

LUXEMBURG - Die Straßenmeistereien haben 2011 entlang der Straßen Luxemburgs noch mehr Müll aufgesammelt als 2010.

storybild

Das Nachhaltigkeitsministerium hat im Juli 2011 die Kampagne «Keen Dreck op d'Strooss» gestartet.

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema

473 Kg pro Kilometer: das ist das Gewicht des Mülls, der 2011 von den Straßenmeistereien entlang der Luxemburger Straßen aufgesammelt wurde. Das sind 3,3 Prozent mehr als im Jahr 2010 (458 Kg), aber vor allem 19 Prozent mehr als im Jahr 2009 (398 Kg). Insgesamt wurden 2011 mehr als 657 Tonnen aufgelesen, 2010 waren es 613 Tonnen (+6,7 Prozent).

Seit mehreren Jahren versucht das Nachhaltigkeitsministerium bereits jedermann für das Phänomen des «littering» (aus dem Englischen, Abfall), eine Erscheinung, die das Hinterlassen von Müll an Orten bezeichnet, die nicht dafür vorgesehen sind. Verpackungen sind am Straßenrand sehr zahlreich und blieben dort Jahre, wenn sie nicht eingesammelt würden, denn eine Getränkedose zum Beispiel braucht zwischen 10 und 100 Jahren, um sich abzubauen, eine Plastikflasche zwischen 100 und 1000 Jahren, Glas bis zu 4000 Jahren. Sie sollten auch wissen, dass der Zigarettenstummel, den sie unnachsichtig durch das Fenster ihres Autos werfen, erst in fünf Jahren komplett verschwinden wird.

Jedes Jahr kostet die Säuberung der Straßenränder den Luxemburger Staat mehr als eine Million Euro.

(L'essentiel Online)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.