Europaweite Umfrage

14. April 2016 14:02; Akt: 14.04.2016 15:13 Print

Wie denkt Luxemburgs Jugend über ihre Heimat?

LUXEMBURG - Wie tickt die «Generation What?» in Europa? Eine neue europaweite Online-Jugendumfrage will den Ansichten junger Leute auf den Grund gehen.

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Liebe, Arbeit, Sex, Religion – die Online-Umfrage «Generation What?» fragt junge Menschen zwischen 18 und 34 Jahren nach ihrer Meinung zu zahlreichen gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Themen. Das erklärte Ziel der Verantwortlichen beim Start am 11. April waren eine Million Teilnehmer europaweit. Nach rund drei Tagen haben in Deutschland rund 18.000, in ganz Europa über 400.000 Menschen die Fragen beantwortet.

Teilnehmen können Menschen aus allen Ländern Europas, auch aus Luxemburg. Die Resultate werden stets aktuell und live auf der Seite in interaktiven Karten gezeigt. Auch die Ergebnisse aus dem Großherzogtum kann man so verfolgen: Dem ersten Trend zufolge finden zum Beispiel viele junge Leute, dass Geld eine zu wichtige Rolle in unserer Gesellschaft spielt und die Ungleichheit immer weiter zunimmt. Gleichzeitig beschreiben 38 Prozent der Antwortenden ihre finanzielle Situation als «komfortabel». Interessante Einsichten über die Luxemburger Jugend bieten auch die Themenfelder «Geliebte Heimat», «Eltern» oder «Alle korrupt».

«Authentisches Bild junger Menschen»

Zusätzlich zur Umfrage kann man auf der Plattform Interviews, Hintergrundberichte und Videos anschauen. Dazu senden die involvierten TV-Stationen vier Dokumentation zu den Themen Liebe und Sex, Arbeit und Wirtschaft, Erwachsensein sowie Freunde und Feiern aus.

«Ziel von Generation What? ist es, medienübergreifend ein authentisches Bild junger Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft zu zeichnen», sagte Alexander Wrabetz, einer der beteiligten Senderchefs, über die Umfrage: «Wir wollen ihre Meinungen, Wünsche, Sorgen und Hoffnungen kennenlernen. Auf diese Art entsteht ein multimediales Selfie der jungen Generation.»

Die Umfrage funktioniert ganz einfach: Nachdem man seine demografischen Daten zu Alter, Ausbildung und Arbeit erfasst hat, kann man die Multiple-Choice-Fragen mit wenigen Klicks beantworten. Fragen, die man nicht beantworten kann oder will, können einfach übersprungen werden.

Hier können Sie an der großen Generation-What-Umfrage teilnehmen.

(jt/L'essentiel/ofi)

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