Dijsselbloem in Luxemburg

18. Januar 2013 20:11; Akt: 18.01.2013 20:19 Print

Juncker auf Kuschelkurs mit dem Nachfolger

LUXEMBURG - Der Weg für den Jeroen Dijsselbloem an die Spitze der Eurogruppe ist frei. Grund genug für eine herzliche Umarmung mit seinem Vorgänger.

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Der Weg für den Niederländer Jeroen Dijsselbloem an die Spitze der Eurogruppe ist frei. Auch die Bundesregierung erwartet am Montag eine Einigung auf die Nachfolge des Luxemburgers Jean-Claude Juncker an der Spitze der Eurogruppe.

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Der niederländische Finanzminister ist bisher der einzige Kandidat für den Spitzenposten. Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat sich bereits «sehr positiv» zu dieser Kandidatur geäußert, wie eine Sprecherin am Freitag sagte. Berlin sei zuversichtlich, dass auf dem Treffen der Eurogruppe am Montag eine Verständigung erzielt werde. Zuletzt waren aus Paris Bedenken gegen eine Entscheidung noch im Januar geäußert worden.

Montag ist mit Wahl zu rechnen

Nach einem Besuch Dijsselbloems bei Juncker in Luxemburg hieß es laut Online-Ausgabe der Zeitung «Luxemburger Wort», alle Hindernisse seien nun ausgeräumt. Juncker habe hervorgehoben, dass der Sozialdemokrat aus einem Land mit der Einsernote «AAA» bei den Ratingagenturen komme. In der Eurogruppe kommen monatlich die Finanzminister der 17 Eurostaaten zusammen - in der Finanzkrise und der Euro-Schuldenkrise war und ist sie eines der weltweit wichtigsten Entscheidungsgremien.

Diplomaten bestätigten in Brüssel, am Montag sei mit der Wahl eines neuen Eurogruppen-Chefs zu rechnen. Juncker hatte bereits am Donnerstag angekündigt, dass Dijsselbloem seinen Amtskollegen ein Arbeitsprogramm vorlegen will. Darauf hatte Frankreich explizit gepocht.

(L'essentiel Online/dpa)

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