12 Länder in 24 Stunden

30. Mai 2016 10:26; Akt: 30.05.2016 12:37 Print

Brite hastet für Weltrekord durch Luxemburg

LUXEMBURG - Ein Unternehmer hat einen neuen Rekord auf die Beine gestellt – im wahrsten Sinne des Wortes. Adam Leyton spurtete innerhalb eines Tages durch zwölf Länder.

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Der Brite Adam Leyton hat laut eigenen Angaben einen neuen Weltrekord aufgestellt: Der 39-Jährige besuchte innerhalb von 24 Stunden zwölf verschiedene Länder, darunter auch das Großherzogtum. Leyton benutzte für seinen Trip durch Europa das Flugzeug, Busse, Züge – und auf der letzten Etappe musste er die Beine in die Hand nehmen.

Ausgangspunkt für Leytons Blitzreise durch Europa war das Dreiländereck Luxemburg-Deutschland-Frankreich in Perl. Um 7.01 Uhr morgens setzte er sich dort in Bewegung Richtung Rodingen in Luxemburg. Nach einem kurzen Zwischenstopp in Belgien konnte der Brite vier Länder auf einmal von seiner Liste streichen – und das innerhalb von nur 74 Minuten.

Zu Fuß auf den letzten Metern

Von Luxemburg aus flog der Familienvater aus Leeds weiter nach Amsterdam, wo er einen Anschlussflug nach Kopenhagen nahm und dort über die Öresundbrücke nach Malmö in Schweden übersetzte. Zurück in Kopenhagen hob er um 20 Uhr nach Warschau in Polen ab, hüpfte in einen Nachtzug in die slowakische Hauptstadt Bratislava und wachte zwei Stunden später wieder auf, um auch in Tschechien einen Fuß zu setzen. Um 5.45 Uhr morgens nahm Leyton dann den Bus von Bratislava nach Ungarn, um von dort zu Fuß zur österreichischen Grenze zu laufen. Ihm blieben nur noch wenige Minuten Zeit – denn um 7:01 Uhr wäre sein Zeitrahmen von 24 Stunden abgelaufen.

Leyton kam jedoch pünktlich in Österreich an. Den bisherigen Guinness-Weltrekord von elf bereisten Ländern in 24 Stunden aus dem Jahr 1993 hat der 39-Jährige damit überboten. «Ich war müde und überwältigt, hatte Tränen in meinen Augen», sagte der Brite laut mirror.co.uk, als er seinen Schnellkurs geschafft hatte. Der neue Rekord des britischen Internet-Unternehmers muss allerdings noch offiziell anerkannt werden. Doch ein Gutes hatte der Versuch schon: Durch seine Reise erhielte er über 1100 Euro an Spendengeldern, die er jetzt einer wohltätigen Organisation zukommen lassen will.

Link:
Adam Leyton auf Facebook

(jt/L'essentiel)

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