CSV

01. Februar 2016 08:15; Akt: 01.02.2016 09:09 Print

Reding erwägt Rückkehr in die nationale Politik

LUXEMBURG - Das Personalkarussell bei der CSV kommt dieses Jahr richtig in Fahrt. Nach Luc Frieden meldet auch Viviane Reding Interesse an einer Rückkehr in die Innenpolitik an.

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Die CSV-Europaabgeordnete hat noch keine Lust auf die Polit-Rente. (Bild: Editpress)

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Nach Ex-Finanzminister Luc Frieden scheint sich jetzt auch Viviane Reding als CSV-Kandidatin bei den nächsten Kammerwahlen 2018 in Stellung zu bringen. Die 64-jährige frühere EU-Kommissarin und nunmehrige Europaabgeordnete kann sich einen Wechsel in die nationale Politik vorstellen, wie sie in einem Interview mit Le Quotidien erklärt. Sie höre sehr oft die Frage, ob sie sich als Premierministerin sehe. «Ich bin da, um meine Lust auf Politik einzusetzen – auf welchem Posten auch immer», betont Reding.

Reding fügt aber hinzu, dass sie mit ihrem aktuellen Job als EU-Abgeordnete «sehr zufrieden» wäre. «Ich kann mir sehr wohl einen Wechsel in die nationale Politik vorstellen, ich kann mir aber auch vorstellen, etwas anderes zu machen.» Sie sei jedenfalls froh darüber, dass man sie noch nicht als Pensionärin betrachte.

Friedens Rückkehr nach Luxemburg

Die frühere Chamber-Deputierte und Escher Gemeinderätin äußert sich in dem Interview auch über die kürzliche Ernennung von Luc Frieden zum neuen Verwaltungsratspräsidenten der Verlagsgruppe Saint-Paul. Polit-Beobachter deuteten das als Zeichen dafür, dass Frieden das mediale Feld für seine Kandidatur 2018 beackern wolle. Der 52-Jährige hatte 2014 die harte Oppositionsbank mit einem Berater-Stuhl bei der Deutschen Bank in London getauscht. «Er kennt das Unternehmen und ich hoffe, dass er dafür sorgt, dass dieses Prunkstück eine Überlebenschance hat. Die Zeitungen befinden sich in einem Kampf in einer ‹rein digitalen› Welt, in der die jungen Menschen keine gedruckte Presse mehr lesen», so Reding.

Die Christsozialen, seit 2013 in der Opposition, haben sich bislang noch nicht auf einen Spitzenkandidaten für 2018 festgelegt. Neben Reding und Frieden werden auch den CSV-Spitzenfunktionären Marc Spautz und Claude Wiseler Chancen eingeräumt. Beide erklärten zu Jahresanfang, dass sie eine Rückkehr sowohl von Reding als auch Frieden in die nationale Politik begrüßen würden. Die Entscheidung liege «einzig und allein bei ihnen selbst», sagte Wiseler.

(jt/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • De Mann vu menger Fra am 01.02.2016 17:43 Report Diesen Beitrag melden

    Dass dem Hl. Markus und dem gerechten Justus immer wohlgesonnte und Ihnen passende Politiker am Ruder bleiben. Mme Reding wäre das Beste was unserer jetzigen Regierung passieren könnte. Und... es war keine Rede von Mumienschieben.

  • patwullmaus am 01.02.2016 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    bitte nicht nochmal diese Frau ans ruder lassen

  • K1000 am 01.02.2016 22:07 Report Diesen Beitrag melden

    Macht doch diese Frau zum Weihbischof und die Fregatte Astrtid aus Schifflingen zum Weinbischof!!

Die neusten Leser-Kommentare

  • K1000 am 01.02.2016 22:07 Report Diesen Beitrag melden

    Macht doch diese Frau zum Weihbischof und die Fregatte Astrtid aus Schifflingen zum Weinbischof!!

  • Schwarzes Schaf am 01.02.2016 20:53 Report Diesen Beitrag melden

    Wo bleibt die oft versprochene Erneuerung der schwarzen Partei? All die Alten kommen wieder zurück und wollen wieder wichtig sein und einsäckeln. Warum lasst ihr die jungen Schwarze nicht ran?

  • De Mann vu menger Fra am 01.02.2016 17:43 Report Diesen Beitrag melden

    Dass dem Hl. Markus und dem gerechten Justus immer wohlgesonnte und Ihnen passende Politiker am Ruder bleiben. Mme Reding wäre das Beste was unserer jetzigen Regierung passieren könnte. Und... es war keine Rede von Mumienschieben.

  • patwullmaus am 01.02.2016 16:57 Report Diesen Beitrag melden

    bitte nicht nochmal diese Frau ans ruder lassen

  • Renét. am 01.02.2016 16:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    es gibt echt keine guten Nachrichten mehr.Die wird hier genauso wenig gebraucht wie in Brüssel!