Unbegleitete Minderjährige

14. Januar 2016 12:15; Akt: 14.01.2016 13:00 Print

Was wird aus Luxemburgs Flüchtlingskindern?

LUXEMBURG - Seit Januar klügelt eine Arbeitsgruppe der Regierung aus, welche Perspektiven das Großherzogtum minderjährigen Flüchtlingen ohne Familie geben kann.

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In Luxemburg existiert bislang der Status «Gastfamilie» nicht. Dies soll sich bald ändern. (Bild: Editpress)

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«Welche langfristigen Familien-Lösungen gibt es für minderjährige Flüchtlinge, die alleine in Luxemburg angekommen sind?» Diese Frage wirft die CSV-Abgeordnete Françoise Hetto-Gaasch auf. In seiner Anwort erklärt Jugendminister Claude Meisch, dass der Weg zu einer Adoption sehr schwer sei. Denn zunächst müsse geklärt werden, wer die leiblichen Eltern seien und ob auszuschließen ist, dass die Familie wieder zusammengeführt werden kann. Das sei im Falle von Flüchtlingen extrem schwer herauszufinden.

Eine Alternative zu einer Adoptivfamilie stellt laut Hetto-Gaasch eine Gastfamilie dar. Doch dieser Status existiere bislang nicht. Minister Meisch erklärt, dass sich eine interministerielle Arbeitsgruppe derezit mit dieser Problematik befasse, um Lösungsvorschläge zu erarbeiten.

Dennoch werde sich auch jetzt schon um die minderjährigen Flüchtlinge gekümmert. Sei es in den herkömmlichen Flüchtlingsunterkünften oder in einer speziellen Einrichtung für sie in Ulflingen. Dort sei Platz für elf Kinder.

(jd/pw/L'essentiel)

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