In Luxemburg
22. Oktober 2015 10:42; Akt: 22.10.2015 12:28 Print
Studenten wollen mehr Mitspracherecht
LUXEMBURG – Bei wichtigen Gesetzesentwürfen, die ihre Belange betreffen, wollen sich Luxemburgs Studenten mehr Gehör verschaffen. Sie wollen eine «Studentenkammer» gründen.

Der Rat würde mehr als 31.000 Studenten vertreten.
Im vergangenen Jahr haben die Studenten ihre Meinung zu den Stipendien in einem 40-seitigen Dossier mitgeteilt, «aber wir hatten nicht das Gefühl, gehört worden zu sein», sagt Milena Steinmetzer von der Studentenvereinigung UNEL. Deshalb forderten sie jetzt eine «Studentenkammer», die als amtliche Stelle von der Politik vorab zur Rate gezogen werden soll.
Bildstrecken Diese Studenten-Bude kostet 680 Euro im MonatDiese armen Studenten haben ErfindungsgeistDas Ministerium für Hochschulbildung hat die Meinungen der Vertreter von den Vereinigungen CGJL, ACEL und UNEL abgewartet. Der nächste Schritt wird ein neues Treffen. Das Ministerium hat die mögliche Form eines Studentenrates bisher weder kommentiert noch erklärt, ob dieser überhaupt geschaffen wird.
Interne Machtspiele verhindern
Bezüglich der «Studentenkammer» sind auch noch viele Fragen zu klären. Das Gremium würde mehr als 31.000 Studenten vertreten. «Es sollte auch ein Sekretariat und eine Erstattung der Reisekosten geben, damit die Mitglieder, die im Ausland studieren, an den Arbeitssitzungen teilnehmen können», erklärt Steinmetzer.
Und es muss festgelegt werden, wie die Mitglieder gewählt oder ernannt werden, «um interne Machtspiele zu vermeiden und so repräsentativ wie möglich zu sein.»
(L'essentiel)
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