Umzug verzögert sich

21. Januar 2015 15:13; Akt: 21.01.2015 15:31 Print

Auszug aus «Jean Monnet» trotz Asbest nicht in Sicht

LUXEMBURG - Eigentlich sollten die 1700 EU-Beamten aus dem asbestverseuchten Gebäude schon vor Monaten ausziehen. Doch noch immer ist keine neue Bleibe gefunden.

storybild

1700 EU-Beamte, die derzeit noch im betagten Gebäude «Jean Monnet» arbeiten, brauchen eine neue Bleibe - ohne Asbest. (Bild: Editpress/jmh)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Nach Informationen von Le Quotidien könnten die 1700 EU-Beamten, die derzeit noch im Gebäude «Jean Monnet» arbeiten, im «Centre Drosbach», an der Cloche d’or unterkommen, einem Gewerbegebiet in der Hauptstadt. Gegenüber L’essentiel hat das luxemburgische Außenministerium dies aber nicht bestätigt: «Es besteht regelmäßiger Kontakt, aber es gibt noch nichts Offizielles zu vermelden», erklärte ein Ministeriumssprecher.

Für den Abschluss der Verhandlungen gebe es aber auch keinen Stichtag: «Wir machen es lieber ordentlich statt überhastet», sagt der Sprecher. Eigentlich war ein Auszug der Beamten erst für 2019 anvisiert. Dann soll das Gebäude «Jean Monnet 2» auf dem Kirchberg fertiggestellt sein. Nachdem in «Jean Monnet 1» aber zwischenzeitlich Asbest entdeckt wurde, wird seit Beginn 2014 nach einer Zwischenlösung gesucht. Vorgesehen war ursprünglich, dass der erste Umzug bis Ende 2014 abgewickelt ist.

In der Zwischenzeit wird auch auf anderer Ebene weiter diskutiert. Außenminister Jean Asselborn (LSAP) stehe in regelmäßigem Kontakt mit Kristalina Georgieva, die bei der EU-Kommission mit dem Thema betraut ist. Außerdem würden mehrere Repräsentanten von Außenministerium und Kommission «verschiedene technische, logistische und rechtliches Aspekte des Umzugs» diskutieren, so der Ministeriumssprecher.

(jw/pw/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.