Deal mit Caceis

03. April 2014 09:44; Akt: 03.04.2014 15:44 Print

Rothschild transferiert 120 Mitarbeiter

LUXEMBURG - Die Filiale der Schweizer Privatbank Rothschild verkauft einen Teil ihrer Geschäftsaktiväten an die Bank Caceis. 120 Mitarbeiter werden transferiert.

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Die Bank Caceis, einer Filiale der Crédit Agricole, übernimmt 120 Angestellte der Schweizer Privatbank Rothschild. (Bild: Editpress)

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Seit mehreren Monaten herrscht bei den Angestellten der Luxemburger Filiale der Schweizer Privatbank Edmond de Rothschild große Ungewissheit. Doch nun kommt das Licht am Ende des Tunnels: Die Bank wird einen Teil ihrer Geschäftsaktivitäten an Caceis verkaufen. Auch das Personal soll transferiert werden, wie die Bank nun offiziel mitteilte. Was die Geschäftsanteile betrifft, so geht es zum Teil um etliche Imvestmentfonds, doch die Details sind dazu noch nicht bekannt.

Der Personaltransfer findet jedoch erst im September statt. Ursprünglich war vorgesehen, dass 158 Mitarbeiter zu einer anderen Bank wechseln. Nun beträgt diese Zahl 120 Angestellte. Für die betroffenen Mitarbeiter wird es sich mit dem Transfer nicht viel ändern. Das Gesetz schriebt vor, dass das Personal zu denselben Bedingungen übernommen werden muss. Dies gilt sowohl für den Lohn als auch für die Betriebszugehörigkeit.

Kollektivvertrag: Keine Kündigung aus wirtschaftlichen Gründen

Einiges wird sich für Angestellte von Rothschild jedoch ändern: Jene, die einen Dienstwagen bei Rothschild hatten, werden bei Caceis darauf verzichten müssen. Sie bekommen jedoch dafür eine Entschädigung. Dasselbe gilt für die Cheques-répas, denn Caceis verfügt über eine Betriebskantine.

Darüber hinaus kann den betroffenen Angestellten, die einen Kollektivvertrag unterschrieben haben, aus wirtschaftlichen Gründen nicht gekündigt werden, wie Michael Federici, der Anwalt der Bankengewerkschaft Aleba, auf Anfrage erklärt. «Der Kollektivvertrag schützt sie für mindestens zwei Jahre.»

(Patrick Théry/L'essentiel)

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