In Luxemburg

08. Mai 2015 07:30; Akt: 08.05.2015 07:41 Print

Erster Jugendpreis würdigt sechs Projekte

LUXEMBURG – 20 Projekte haben um den ersten Jugendpreis im Großherzogtum gebuhlt. Am Ende konnten am Donnerstagabend sechs Gewinner feiern.

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Am Donnerstagabend wurde der «Jugendpräis» verliehen. (Bild: Eric Krier)

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Schildkröten, Festival und Schule in Afrika; Bildung, Glück und Zweiter Weltkrieg: Für Engagement und Kreativität haben sechs Projekte den ersten Luxemburgischen Jugendpreis gewonnen. Der nationale Jugenddienst («Service national de la Jeunesse», SNJ) hat die Preise am Donnerstagabend vergeben. Nominiert waren 20 Projekte in sechs verschiedenen Kategorien.

In der Kategorie Jugendaustausch hat die Konstruktion eines Klassenzimmers in Danto im westafrikanischen Staat Benin gewonnen. Das Projekt führt der Verein Vers un autre regard unter Leitung von Anita Hennus:

Für Jugendinitiative erhält der Film «Purple Heart Hill» eine Auszeichnung. Félix Streicher, Milian Steffen, Pascal Lehnert, Luca Mailänder und Pierrick Mergen haben Ereignisse aus dem Zweiten Weltkrieg aus Bettemburg nachgestellt:

Der Preis für Kompetenz in der Jugendarbeit geht an die non-formale Bildung in der offenen Jugendarbeit der Verwalter der Jugendhäuser (EGMJ). Verantwortlich für das Projekt ist Simone Grün:

Ein Glas Sekt kann sich heute Abend auch die Projektverantwortliche Lia Kechaga einschenken. Denn ihr Projekt zum Schutz der Meeresschildkröten in Griechenland überzeugte die Jury in der Kategorie Europäischer Freiwilligendienst:

Daniel Clarens und Gina Schöler haben sich mit ihrem Projekt «Ministerium für Glück und Wohlbefinden» auf die Suche nach dem Glück begeben. Und damit in der Kategorie Kampagne gewonnen:

In der Kategorie Beteiligung hat sich «Last Summer Dance» gegen die anderen Mitbewerber durchgesetzt. Das Musikfestival aus Mersch hatte der Verein Meltung Pot unter Verantwortung von Myriam Jacobs durchgeführt:

Die Gewinner erhalten einen Preis und 1000 Euro. Bei der Preisvergabe standen standen nicht nur Qualität und Innovationsgedanke der Projekte im Fokus, sondern auch der Grad der Einbeziehung der Jugendlichen. Ausgeschrieben hatte der SNJ den Preis im Rahmen von Erasmus+/Jugend in Aktion und der Europäischen Jugendwoche.

Die Auswahl traf eine fünfkopfige Jury, in der Georges Bock (KPMG), Steve Glange (FirstTuesday Luxembourg), Gérard Koobs (Syvicol), Anne Reding (Casino Luxembourg) und Jeff Spielmann (RTL) saßen. Die Jugendjury bestand aus 15 Jugendlichen zwischen 15 und 30 Jahren. Der SNJ selbst war in der Jury nicht vertreten, traf aber anhand formeller Kriterien eine Vorauswahl. Teilgenommen haben 55 Jugendprojekte aus den vergangenen Jahren.

Die Internetseite des Jugendpreises gibt einen Überblick über alle Projekte, die teilgenommen haben.

(L'essentiel)

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