In Luxemburg

20. April 2016 13:18; Akt: 20.04.2016 15:05 Print

Brauerei Diekirch setzt auf leichtes Radler

LUXEMBURG – Diekirch Premium trifft Zitrone und Limette: Die Brasserie Mousel-Diekirch will ein Radler mit 1,1 Prozent Alkoholgehalt auf die Theken des Großherzogtums bringen.

storybild

Arnold Blondeel, Direktor der Brasserie von Luxemburg, mit der neuesten Kreation. (Bild: Editpress/François Aussems)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Brasserie von Luxemburg Mousel-Diekirch will ein Bier mit niedrigem Alkoholgehalt auf den Markt bringen. Dieses Radler, ein Bier mit Fruchtsaft, verfügt über einen Alkoholgehalt von 1,1 Prozent. «Radler Diekirch trägt der Entwicklung eines Verbrauchers Rechnung, der in Bezug auf Bierkonsum bewusstere Entscheidungen trifft», erklärte die Brauerei an diesem Mittwoch. Als Grundlage für die Entscheidung habe eine Studie gedient, die im vergangenen Jahr in Luxemburg durchgeführt wurde.

Laut der Umfrage hatten sich 27 Prozent der Verbraucher ein leichtes und erfrischendes Produkt gewünscht. 18 Prozent wollten ein Bier mit einem besonderen Geschmack. In der Folge hat man in der Brauerei ein fruchtiges und alkoholarmes Bier kreiert, das es so im Großherzogtum noch nicht gibt.

3,2 Prozent Marktanteil anvisiert

Das neue Radler hat das Diekirch-Premium als Grundlage, aber mit dem Geschmack von Zitrone und Limette. Gebraut wird in Diekirch, abgefüllt in Belgien. Die Abfüllung soll aber vor der Fertigstellung der neuen Brauerei im Jahr 2018 nach Luxemburg zurückgeführt werden. «Bis zum Jahr 2025 sollen 20 Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes durch Produkte mit wenig oder ohne Alkohol gemacht werden», sagt Arnold Blondeel, Landesdirektor der Brasserie Luxemburg Mousel-Diekirch.

Die Verkaufsdaten solcher Biere im Ausland weist einen Trend: Laut Daten, welche die Brauerei dem Plato Logic Institute zur Verfügung gestellt hat, belief sich der Marktanteil solcher Biere in Luxemburg im Jahr 2014 auf 1 Prozent. «In Belgien es 3,2 Prozent. Wir glauben, in Luxemburg zumindest genauso viel zu erreichen», schätzt Korneel Warlop, Leiter der Belux & Global Kommunikation bei AB Inbev, der Gruppe, der die Brasserie von Luxemburg Mousel-Diekirch angehört.

(Mathieu Vacon/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Deshalb können Storys, die älter sind als 72 Stunden, nicht mehr kommentiert werden. Wir bitten um Verständnis.