Stadt Luxemburg

24. Juni 2015 09:56; Akt: 24.06.2015 11:05 Print

Philharmonie feiert zehnten Geburtstag

LUXEMBURG - Seit 2005 steht sie im Mittelpunkt des Konzert-Geschehens im Großherzogtum: Diese Woche feiert die Philharmonie ihr bereits zehnjähriges Bestehen.

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Es war karg im Großherzogtum, doch plötzlich erblühte die kulturelle Landschaft: Zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass in der Stadt Luxemburg die Philharmonie eröffnet wurde. Mehr als 1,5 Millionen Menschen haben seitdem gut 3500 Konzerte in Luxemburgs einzigem Konzerthaus besucht. Die Philharmonie habe sich «künstlerisch wie architektonisch zu einem Wahrzeichen Luxemburgs entwickelt», teilte die Philharmonie im Großherzogtum mit. Als «Motor für die lokale Musikszene» beheimate sie das Philharmonische Orchester von Luxemburg.

Das Jubiläum wird an diesem Wochenende (26. bis 28. Juni) mit zahlreichen Konzerten gefeiert: Hunderte Musiker werden in allen Sälen der Konzerthalle aufspielen - und eine n bunten Mix aus Jazz, Klassik und Zeitgenössischem bieten. Am Samstag (27. Juni) stehen für junges Publikum 41 Konzerte auf dem Programm – mit rund 550 Kindern und Jugendlichen auf der Bühne. Über das Wochenende würden mehr als 10.000 Besucher erwartet, sagte Philharmonie-Sprecher François Kremer. Die Festwoche begann jedoch denkbar schlecht: In der Nacht vor der Zeremonie zum Nationalfeiertag haben sich Jugendliche mit Graffiti an Wänden und Boden der Philharmonie ausgelassen.

Budget von 26 Millionen Euro jährlich

Das rund 107 Millionen Euro teure Bauwerk des französischen Architekten Christian de Portzamparc war am 26. Juni 2005 im EU- und Bankenviertel Kirchberg eröffnet worden. «Luxemburg hat bis zum dritten Jahrtausend gewartet, sich eines der modernsten Konzerthäuser der Welt zu leisten», sagte der Generaldirektor der Philharmonie, Matthias Naske, damals.

Das Jahresbudget der Philharmonie beläuft sich auf rund 26 Millionen Euro. Davon werden auch die rund 100 Musiker des Philharmonischen Orchesters von Luxemburg finanziert. Etwa 17 Prozent der Philharmonie-Besucher stammen aus dem angrenzenden Rheinland-Pfalz und dem Saarland, hieß es.

(L'essentiel/dpa)

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