Polizeireform

01. Juni 2016 16:49; Akt: 01.06.2016 17:09 Print

Polizeigewerkschaft wirft Regierung Wortbruch vor

LUXEMBURG – Die Regierung hält ihre Versprechen nicht – diese Vorwürfe macht die Gewerkschaft SNPGL im Zusammenhang mit der Polizeireform.

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Die Polizei soll nach Plänen der Regierung umstrukturiert werden. (Bild: Editpress/Upload)

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Die Polizeigewerkschaft SNPGL bemängelt: Selbst nach Monaten an Verhandlungen über die Polizeireform hat man sich mit der Regierung über die strittigen Punkte noch immer nicht einigen können. Zwar hatte sich eine Vereinbarung abgezeichnet, «aber die wurde von den Ministern Schneider und Kersch gebrochen, die einfach den Wortlaut des Vertrags im Protokoll geändert haben», sagt SNPGL-Präsident Pascal Ricquier.

Was die Einführung einer «B-Karriere» bei der Polizei betrifft, hat die Gewerkschaft große Befürchtungen. Die neue Laufbahn beträfe nur die Mitarbeiter der Justiz-Polizei. «Das ist unfassbar und steht außer Frage», erklärte SNPGL-Generalsekretär Jérôme Banchieri am Mittwoch. «Diese Karriere betrifft 375 Polizisten. Was geschieht mit den anderen 1300?». Die Laufbahn sollte für alle Polizisten ermöglicht werden.

Zudem bemängelt die Gewerkschaft die Prämien. «Wir akzeptieren keine Senkung der Prämien», heißt es. Der Plan der Regierung ist es, für Inspektoren und Brigadiere, die Verwaltungstätigkeiten übernehmen, die Prämien zu reduzieren. Außerdem sollen Prämien für Bereitschaftsdienste nur noch in elf anstatt zwölf Monaten ausgezahlt werden.

(Patrick Théry/L'essentiel)

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