Kitas in Luxemburg

03. Februar 2012 18:23; Akt: 03.02.2012 18:43 Print

Kinderbetreuung soll noch besser werden

LUXEMBURG - Zwischen 2004 und 2011 ist die Anzahl der Kita-Plätze fast ums Fünffache gewachsen. Die Regierung will nun dem steigenden Bedarf Rechnung tragen.

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Gleich mehrere Kinder in einer Wohnung von einem Babysitter betreuen zu lassen: Das wird nach dem neuen Gesetzesprojekt nicht mehr möglich sein. (Bild: AFP)

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Der Regierungsrat hat an diesem Freitag ein neues Gesetzesprojekt angenommen, das die Kinderbetreuung in Luxemburg weiter verbessern soll. Zwischen 2004 und 2011 hat sich die Zahl der Kindertagesstätten-Plätze im Großherzogtum fast verfünffacht.

Standen 2004 noch 7 712 Kita-Plätze zur Verfügung, waren es im vergangenen Jahr bereits 32 342. 45 000 Kinder nahmen bis jetzt die sogenannten Chèques-services – die Gutscheine für außerschulische Betreuung- in Anspruch. Das Familienministerium sieht für dieses Jahr Hilfen in Höhe von 212 Millionen Euro vor.

Babysitting erst ab 21 erlaubt

Demnach soll es einige Änderungen geben, was die häusliche Betreuung der Kinder betrifft. Immer mehr Dienstleister, die eine Kinderbetreuung zu Hause anbieten, gibt es hierzulande. Ende 2010 lag die Anzahl der Babysitter bei 464 Personen für insgesamt 2 138 zugelassene Betreuungsplätze. Aus diesem Grund soll es nun nicht mehr erlaubt sein, gleich mehrere Kinder in einer Wohnung betreuen zu lassen. So wird die Entstehung der Mini-Kindergärten vermieden. Außerdem soll der Babysitter zwischen 21 und 65 Jahren alt sein.

Der Regierungsrat sieht ebenfalls vor, dass der Service national de la Jeunesse umorganisiert wird. Es solle die Anzahl der Einheiten verringert und die Aufgaben jeder Abteilung erweitert werden, heißt es.

Auch die Kommunen können nach wie vor mehr für die Kinderbetreuung tun: Dafür müssten sie einen Gemeindeplan erstellen, um die finanziellen Hilfen des Staates für die Kinder und Jugendlichen in Anspruch zu nehmen.

(if/ L'essentiel online)

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