Dreharbeiten in Luxemburg

30. November 2014 15:51; Akt: 30.11.2014 18:21 Print

Deutsche Filmstars drehen in der Hauptstadt

LUXEMBURG - Die Schauspieler Moritz Bleibtreu und Jürgen Prochnow haben am Samstag in der Europäischen Investitionsbank gedreht. L'essentiel hat zugeschaut.

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«Die dunkle Seite des Mondes» ist der neue Film des deutschen Regisseurs Stephan Rick. Der Film wird zu Teilen in Luxemburg gedreht und erzählt von der Höllenfahrt eines Unternehmensanwaltes, der sich in einen unkontrollierbaren Killer verwandelt. Das Szenario basiert auf dem gleichnamigen Roman des Schweizer Schriftstellers Martin Sutter. Sein Roman wurde ein Bestseller, der in Deutschland fast eine Million Mal verkauft wurde. Die Hauptrolle hat Moritz Bleibtreu übernommen. Der Schauspieler hat bereits mit Steven Spielberg («München») gedreht und war auch in «World War Z», «Soul Kitchen», «Vijay und ich» oder «Lola rennt» zu sehen. Bleibtreu teilt sich das Filmplakat mit Jürgen Prochnow.

Der Drehstart in Luxemburg war am 27. September, zuerst hat das Filmteam im Müllerthal gearbeitet. Am Samstag wurden dann die Büros der Europäischen Investitionsbank (EIB) zum Filmset. Das Filmteam - hundert Menschen - hat 2000 der 150.000 Quadratmeter des Gebäudes auf dem Kirchberg in Beschlag genommen. Die Erlaubnis hat es vor zwei Monaten angefragt. Die Bank hat ihre Türen geöffnet, wie schon im Jahr 2010 für «Freihandel» mit Carole Bouquet und Julie Depardieu. «Dies ist eine Qualitätsproduktion mit einem Qualitätsteam», sagt Sabrine Parisse, Kommunikationsleiterin der EIB. «Die Idee ist nicht, die EIB zu einem gängigen Drehort zu machen, aber wir wollten dieses Projekt unterstützen.»

Angespanntes Arbeiten an den Szenen

Um 7 Uhr sind Stephan Rick und sein Team angekommen, bis zum Abend wurde gedreht. Die Dreharbeiten gingen nicht ohne eine komplizierte Logistik von statten. In der Rue Erasme, ein paar Dutzend Meter entfernt, wurde ein richtiges Lager mit Wohnwagen, LKWs und Küchen aufgeschlagen. Auch die bittere Kälte konnte die Begeisterung nicht dämpfen. Zumal es sehr auf die Zeit ankommt, da der Film, eine Koproduktion von Port au Prince Filmproduktion und der luxemburgischen Iris Productions, in seiner Endphase ist. Das Filmteam wird nächste Woche das Großherzogtum verlassen. Dann wird in Berlin und Köln gedreht. «Vor der EIB haben wir viel in den Wäldern des Nordens gedreht», resümiert Nicolas Steil, CEO von Iris Productions.

Am Samstag erschallte die Europäische Einrichtung also von zahlreichen «Ruhe bitte!» des Regieassistenten. Die Schauspieler haben geduldig auf ihren nächsten Auftritt gewartet. Warm in seiner Jacke eingepackt, war Produzent Nicolas Steil nie weit entfernt. Jeder war stets an seinem Platz. Denn ein Filmdreh ist ein Balanceakt, der weder Improvisation noch Verzögerungen duldet. Auch wenn die Spannung in den Szenen greifbar war, hatte um 13.30 Uhr jeder wieder ein entspanntes Lächeln gefunden. Dann haben sich alle zur Mittagspause im großen - und geheizten - Zelt getroffen. Das Ergebnis dieser Feinmechanik wird im Herbst 2015 auf den Bildschirmen sichtbar sein.

(Pierre Théobald/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • svendorca am 30.11.2014 17:47 Report Diesen Beitrag melden

    Sie haben aber nicht spioniert wie viel Steuerbetrüger die Bank hat? Oder haben sie gedreht wie viel Panzerwagen sie brauchen um das Geld zu holen was da liegt?

Die neusten Leser-Kommentare

  • svendorca am 30.11.2014 17:47 Report Diesen Beitrag melden

    Sie haben aber nicht spioniert wie viel Steuerbetrüger die Bank hat? Oder haben sie gedreht wie viel Panzerwagen sie brauchen um das Geld zu holen was da liegt?