Muslimrat

05. Juli 2011 20:53; Akt: 06.07.2011 08:19 Print

Wenige Muslime stimmen für Vertretung ab

LUXEMBURG – Nach den ersten Wahlen am Wochenende sind die Luxemburger Muslime auf dem besten Weg, mit dem Staat über eine Konvention zu verhandeln.

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Sabahudin Selimovic von der Moschee in Esch hat bei der Wahl der Vertreter für die muslimische Gemeinschaft in Luxemburg die meisten Stimmen erhalten. Nur wenige Muslime beteiligten sich an der Abstimmung. 27 Prozent der 2 360 Wahlberechtigten nahmen an der Wahl teil.

Der Muslimrat hat zwölf weitere Mitglieder, die am kommenden Samstag zu einer ersten Versammlung in der Moschee von Bonneweg zusammentreffen. Dann wird das leitende Gremium bestimmt sowie die genauen Anfangs- und Schlussdaten des Fastenmonats Ramadan im August.

Wichtig ist die Wahl eines Vertreters der Muslime, da diese Voraussetzung für die Verhandlungen für eine Konvention mit dem Staat ist, wie sie auch die katholische Kirche hat. Dadurch wird unter anderem der Bezug öffentlicher Gelder möglich. In einem weiteren Schritt könnte ebenfalls über Islamunterricht an öffentlichen Schulen verhandelt werden.

(L'essentiel Online)

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