Einigung mit Gewerkschaften

25. Februar 2016 13:30; Akt: 25.02.2016 14:00 Print

Bettel verspricht Lösung für Langzeitkranke

LUXEMBURG -Die Regierung und die Gewerkschaften zogen am Donnerstag Zwischenbilanz über ihre Grundsatzvereinbarung aus dem Jahr 2014.

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Regierung und Syndikate analysierten die Fortschritte seit der 2014 zwischen beiden Seiten geschlossenen Grundsatzvereinbarung. (Bild: L'essentiel)

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Die drei großen Gewerkschaften Luxemburgs OGBL, LCGB und CGFP hatten am Donnerstagmorgen ein längeres Gespräch mit Regierungsvertretern. Laut Premierminister Xavier Bettel (DP) ging es dabei um einen gegenseitigen Austausch über die Grundsatzvereinbarung, die beide Seiten im November 2014 geschlossen hatten.

André Roeltgen (OGBL) zeigte sich nach dem Treffen sichtlich zufrieden. «Ein Teil der Maßnahmen wurde umgesetzt, darunter einige positive wie die Einführung des neuen Elternurlaubs». Roeltgen unterstrich jedoch, dass einige Punkte der Vereinbarung, wie zum Beispiel die automatische Indexierung der Familienhilfen oder der «Chèques-Services», noch nicht angegangen wurden. LCGB-Präsident Patrick Dury pochte auch auf neue Lösungen bei der Frührente.

«Die Voraussetzungen für den Vorruhestand sind Teil unserer Anliegen. Zum Beispiel müssen Sie als Antragsteller mehrere Jahre für die selbe Firma gearbeitet haben, damit ihr Antrag bewilligt wird. Das widerspricht der gestiegenen Fluktuation am Arbeitsmarkt», sagte Dury. Der Gewerkschafter ist zudem unzufrieden mit der festgefahrenen Situation in Bezug auf die Regeln für krankheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit. Derzeit haben Arbeitnehmer, die ihren Beruf wegen einer Erkrankung nicht mehr ausüben können, 52 Wochen lang Anspruch auf Krankengeld. Der Premier erklärte, dass die Regierung hier Änderungen in Betracht ziehe, ohne jedoch in die Details zu gehen.

(Patrick Théry/L'essentiel)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Halli Galli am 25.02.2016 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Wer hat noch nichts, wer will noch mal. Ist denn schon Wahlkampf, dass sich die Minister beim Verteilen auf die Füsse treten.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Halli Galli am 25.02.2016 15:10 Report Diesen Beitrag melden

    Wer hat noch nichts, wer will noch mal. Ist denn schon Wahlkampf, dass sich die Minister beim Verteilen auf die Füsse treten.