Sportler des Jahres

04. Dezember 2014 14:58; Akt: 04.12.2014 22:55 Print

Muller und Warling sind 2014 die Besten

MONDORF - Die Gala der luxemburgischen Sportpresse hat am Donnerstagabend in Mondorf die besten Sportler für 2014 ausgezeichnet.

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Für die Wahl zum besten Sportler und zur besten Sportlerin des Jahres standen elf Männer und sechs Frauen auf der Nominiertenliste. Wer in den zwölf Monaten des Jahres 2014 seine Sportart im Großherzogtum bestimmte.

Jenny Warling ist Sportlerin des Jahres

Es war ein fulminater Aufstieg, Preis inklusive: Die Karateka Jenny Warling hat den Preis als luxemburgische Sportlerin des Jahres erhalten. Schon 2012 hat man die junge Sportlerin mit dem Preis der jungen Hoffnung geehrt, denn sie hebt sich aus den Reihen ihrer Altersgenossen deutlich ab. Im Alter von 20 wird sie im vergangenem Mai Vizeeuropameisterin, im November Fünfte in der Weltrangliste. Damit hat sie alle Hoffnungen bestätigt, die ihr europäischer Junioren-Titel im Jahr 2013 weckte.

Mit 465 Punkten liegt Warling weit vor Verteidigerin Christine Majerus. Die Profi-Radrennfahrerin ist Champion der Luxemburg Querfeldein- und Zeitfahr-Rennen. In diesem Jahr holte sie Platz 4 der Gesamtwertung der Thüringen-Tour, den 10. Platz des Rennens Het Nieuwsblat, den 5. Rang im Mannschaftszeitfahren, den 25. Im Einzelzeitfahren und den 31. Platz in der Sprint-WM in Ponferrada (Spanien). Julie Meynen, 6. im Finale für 100-Meter-Freistil bei den Olympischen Jugendspielen im Juli, komplettiert das Podium.

Gilles Muller ist Sportler des Jahres

Lange verdient und endlich gewonnen: Seit 2001 war Gilles Muller ohne Unterbrechung in der Vorauswahl für den Titel Sportler des Jahres. Dreimal war er Zweiter (2001, 2004 und 2012) und dreimal Dritter (2005, 2008, 2011). Doch am Donnerstag klappte es endlich in Mondorf. Der Titel ist eine schöne Belohnung für die Saison 2014, in der er sich von Platz 374 auf 46 im ATP-Ranking (heute 47) spielte. Der Profi aus Schifflingen hat fünf Herausforderer-Turniere (Guadalajara, Shenzhen, Taipeh, Gimcheon, Recanati) gewonnen. Bleibt ihm noch, 2015 endlich seinen ersten Titel auf der ATP Tour zu gewinnen.

Mit seiner Wahl (426 Punkte) hat er Laurent Carnol, 7. im Finale für 200-Meter-Brustschwimmen bei den Europameisterschaften, geschlagen. Und auch Ben Gastauer, der 2014 für AG2R bei der Tour de France mitgefahren ist.

Nationale Tischtennis-Damen sind Mannschaft des Jahres

Sarah De Nutte, Ni Xia Lian, Tessy Gonderinger und Danielle Konsbruck – ihre Mannschaft steht auf Platz 17 der WM-Liste - sind das Team des Jahres. Im vergangenen Mai in Tokio hat Sarah De Nutte Frankreich und Russland geschlagen und sich sogar den Luxus geleistet, gegen Seok Hajung (Platz 15 der Weltrangliste) zu gewinnen. Die luxemburgische Fußballmannschaft, die ein Unentschieden gegen Italien (1-1) erzielt hat, steht an zweiter Stelle. Vor dem Handball-Team Esch, die knapp in der 2. Runde des EHF Europacup ausschieden.

Preise auch für Habscheid und Urbing

Schon im November wurde bekannt, dass sich Dwayn Holter (Fußball) und Julie Meynen (Schwimmen) den Preis der jungen Hoffnung erhalten. Damit stehen sie vor Tiffany Tshilmumba (Leichtathletik) und Kamil Rychlicki (Volleyball). Der Leichtathlet Tom Habscheid, der zu den weltweit besten Handicap-Werfern gehört, erhält den Preis für Sport und Behinderung.

Fußball-Schiedsrichter Andre Urbing, er hat über 3000 Spiele gepfiffen, wird für Fair Play ausgezeichnet. Urbing hat seine Aufwandsentschädigung an «Ärzte ohne Grenzen» gespendet. Der ehemalige Radfahrer Jempy Schmitz, Etappensieger bei der Tour de France 1956, hat den Sonderpreis erhalten.

(Nicolas Martin/L'essentiel)

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