Luxemburger NGO

14. April 2016 16:28; Akt: 14.04.2016 17:04 Print

Ärzte ohne Grenzen hilft seit 30 Jahren

LUXEMBURG – Ärzte ohne Grenzen Luxemburg hat seit der Gründung schon 130 Millionen Euro in verschiedenen Ländern investiert. Heute ist man in 69 Staaten präsent.

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1985 waren zwei Allgemeinmediziner, ein Augenarzt und ein Pilot völlig schockiert von der Situation in Äthiopien: Die Hungersnot war der Auslöser für die Gründung von Ärzte ohne Grenzen (MSF) Luxemburg. Heute hat die am 24. März 1986 gegründete Organisation 26 Mitarbeiter, 92 Vereinsmitglieder und 62 Freiwillige.

In den vergangenen 30 Jahren haben etwa 130.000 Menschen mindestens einmal an die Organisation gespendet, 130 Millionen Euro wurden in verschiedene Programme investiert. Die Nichtregierungsorganisation ist heute in 69 Ländern präsent, durchgeführt werden mehr als 200 dringende Missionen, wie in Griechenland für Flüchtlinge oder in Westafrika für Ebola-Patienten. Es wird aber nicht nur kurzfristige Katastrophenhilfe geleistet: In Haiti ist man sechs Jahre nach dem Erdbeben noch immer vor Ort.

Datenanalyse in Krisen

Zusätzlich zu diesen Missionen kommt MSF Luxemburg heute eine wichtige, der Öffentlichkeit aber weniger bekannte Rolle zu: die Unternehmensforschung. «14 Personen sind Teil dieser Einheit, die 120 Projekte pro Jahr ausführt», sagt Paul Delaunois, Direktor von MSF Luxemburg. Dabei sollen Lösungen gefunden werden, wie Pflegeprogramme verbessert werden können. Seitdem Luxemburg in diesem Bereich tätig ist, sammelt die Einheit Daten und wertet diese aus.

«In einer humanitären Krise», erklärt Präsident Guy Berchem, «verteilen die Ärzte Aufbaunahrung an die Menschen. Die Einheit betreibt dann klinische Forschung, um zu klären, ob diese Produkte optimal sind.»

(Juliette Devaux/L'essentiel)

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