In Luxemburg

04. Dezember 2014 16:58; Akt: 04.12.2014 17:52 Print

Weniger Pestizide, gesündere Bienen

LUXEMBURG - Abgeordnete haben am Donnerstag die Gründer der Petition für das Überleben der Bienen empfangen. Pestizide dürften bald eingeschränkt werden.

storybild

Die Petition will einen besseren Schutz für Bienen und andere bestäubende Insekten erreichen. Das Anliegen wurde den Ministern vorgetragen. Foto: AFP

Zum Thema
Fehler gesehen?

Weltweit, aber auch in Luxemburg sind die Bienen gefährdet. Allein in den vergangenen vier Jahren sind im Großherzogtum 40 Prozent der Honigbienen verschwunden. Um diesem schwindelerregenden Trend entgegenzuwirken, haben Parlamentarier den Initiatoren der Petition «Save the Bees» bei einem Empfang Maßnahmen versprochen. 6000 Menschen haben die Petition unterzeichnet.

Einmal verabschiedet, soll das Gesetz als Basis für eine Überarbeitung des Aktionsplanes gegen Pestizide dienen. Ziel ist, dass Landwirte, aber auch Gemeinde und Privatpersonen, den Einsatz von Pestiziden begrenzen. Ein Vorhaben, das bei den Gründern der Petition Begeisterung hervorruft. «Wir hätten nicht gedacht, dass es eine Überarbeitung des Aktionsplans geben wird. Das ist eine gute Sache, ein guter Anfang», sagte Lea Bonblet von natur&ëmwelt. Die Organisation hatte die Petition gemeinsam mit Greenpeace gestartet.

Auch Wildbienen werden bald gezählt

Außerdem hat Umweltministerin Carole Dieschbourg (dei gréng) erklärt, dass ein zweiter Teil der Studie «Bee first» die Anzahl der wilden Insekten auflisten soll. Der erste Teil hatte sich den Honigbienen in Luxemburg gewidmet. Bisher «gibt es kein Monitoring für Wespen, Schmetterlinge und rund 350 Wildbienenarten», sagt Lea Bonblet.

Die Ministerin kündigte weiterhin an, dass Daten über die Verwendung von Pestiziden durch Landwirte veröffentlicht werden sollen. «Eine Notwendigkeit, um einen effektiven Plan aufzustellen», sagte Lea Bonblet.

(jd und pt/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.