Elektrizität

05. März 2015 07:30; Akt: 05.03.2015 07:54 Print

Luxemburg importiert fast den kompletten Strom

LUXEMBURG - Das Großherzogtum ist zu einem Großteil auf Elektrizität aus dem Ausland angewiesen. Satte 85 Prozent werden importiert.

storybild

Luxemburg muss 85 Prozent seines Stroms importieren. (Bild: Editpress)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Luxemburg fordert schon seit geraumer Zeit die Schließung des Atomkraftwerks Cattenom. Dies wird sicher auch ein Punkt sein, über den sich Luxemburgs Premier Xavier Bettel und Frankreichs Präsident François Hollande am Freitag austauschen. Das Großherzogtum protestiert auch regelmäßig gegen die belgischen Atommeiler.

Dabei gab es in den 70er Jahren selbst Luxemburger Atomkraft-Pläne. Das Projekt in Remerschen wurde 1973 unter der Werner-Schaus-Regierung ins Leben gerufen. Aber bereits 1978 war die AKW-Zukunft des Großherzogtums wieder ad acta gelegt.

Nur 15 Prozent kommen aus Luxemburg

Seitdem importiert das Land einen Großteil des Stroms. «15 Prozent der verbrauchten Elektrizität wird in Luxemburg produziert», heißt es vom Betreiber Creos, welcher die 9000 Kilometer an Stromleitungen in Luxemburg verwaltet.

«Es gibt vier Leitungen aus Deutschland, die uns mit Strom versorgen. Außerdem haben wir noch eine aus Belgien, die aber nur die Industrie im Süden beliefert», teilt Creos mit.

Im Einzelnen sieht die Aufteilung wie folgt aus: Zehn Prozent der Luxemburger Elektrizität kommt aus der Kernenergie, 58 Prozent aus erneuerbarer Energie und 32 Prozent aus fossilen Brennstoffen.

(Jérôme Wiss/L'essentiel)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.