TOTER VON DER A13

25. Juli 2012 08:33; Akt: 25.07.2012 09:10 Print

Opfer verbrachte letzte Stunden mit Glücksspiel

LUXEMBURG – Nach dem mysteriösen Leichenfund auf der Autobahn 13 ermittelt die französische Polizei nun im Glücksspiel-Milieu. Das Opfer wurde offenbar erschossen.

  • Artikel per Mail weiterempfehlen

Gut zehn Tage nach dem Fund einer Leiche in einem Lieferwagen auf der A13 ermittelt nun die französische Polizei. Offenbar gibt es Hinweise, dass das Opfer – der 48-jährige Kemal Sahin – ein leidenschaftlicher Spieler war. Der Franzose mit türkischen Wurzeln soll den Abend vor seinem Tod an Spielautomaten in einer Bar im lothringischen Knutange verbracht haben, wie die Zeitung «Républicain Lorrain» mit Verweis auf die Ermittlungen am Mittwochmorgen schreibt.

Demnach soll Sahin am Abend des 14. Juli nach einem Anruf überstürzt die Bar verlassen haben. Seine Spur verliert sich in Luxemburg, wo am 15. Juli gegen 4 Uhr morgens die Leiche des Mannes gefunden wird. Das Opfer soll erschossen worden sein. Es seien mehrere Kugeln abgefeuert worden, berichtet «Républicain Lorrain» weiter.

Die luxemburgische Polizei, die zuletzt Zeugen für den mysteriösen Leichenfund gesucht hatte, konnte die Informationen mit Hinweis auf die laufenden Ermittlungen am Mittwochmorgen auf Nachfrage nicht bestätigen. Es war ebenfalls nicht zu erfahren, seit wann die Kooperation mit der Metzer Einheit der französischen Kriminalpolizei in dem Fall läuft.

(L'essentiel Online)