Am PC erstellt

02. September 2012 16:21; Akt: 02.09.2012 16:32 Print

So bastelt Ikea seinen Katalog zusammen

Die Wohnwelten im neuen Ikea-Katalog werden zum Teil nie aufgebaut, sondern am Computer zusammengesetzt. Finden Sie heraus, welche Küche echt und welche virtuell ist.

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Wer im Ikea-Katalog blättert, findet sich schwupps in einem Kinder- oder Schlafzimmer oder in einer Küche wieder. Denkste! Einige der Fotos sind nämlich nicht so entstanden, wie man meinen könnte. Es wurden dafür keine Kästen zusammengebaut, Löcher gebohrt oder Teppiche ausgerollt. Auch wurden keine adretten Bücher auf die Salontische gelegt, keine Kinder über Kuhfelle krabbeln gelassen. Nein, die Wohnwelten entstehen am Computer, wie das deutsche «Wall Street Journal» an den Tag brachte.

Virtuell ist günstiger

Die Artikel, die im neuen Katalog angepriesen werden, wurden aber nicht etwa geschönt oder verändert, um besser verkauft zu werden. Warum also der ganze Aufwand? Die Antwort liegt auf der Hand: Weil das die billigere Lösung ist. Es sei viel teurer, zwei Wochen lang eine Küche aufzubauen, um sie zu fotografieren und dann wieder abzureißen, um danach am selben Platz ein Badezimmer aufzubauen, erklärte eine Sprecherin. Ein weiterer Vorteil liege darin, dass das Holz für den US-Markt mit einem Mausklick dunkler gemacht werden könne. Hell belässt man es für die Kundschaft in Japan, die wie die Nordländer hellere Regale und Ablageflächen bevorzugt. Und, last but not least, welkt weder eine virtuelle Orchidee noch verfault ein 3D-Apfel.

Bereits zwölf Prozent der Ikea-Fotos wurden virtuell erstellt, im kommenden Jahr sollen es schon 25 Prozent sein. Nun natürlich die große Preis-Frage: Erkennen Sie den Unterschied? Klicken Sie sich durch die Bildstrecke oben und versuchen Sie herauszufinden, ob das Bild echt oder am Computer entstanden ist. Die Auflösung finden Sie beim jeweils nächsten Foto.

(L'essentiel Online/lue)

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