Anus Horribilis

17. Januar 2012 09:39; Akt: 17.01.2012 09:49 Print

Der Copperfield der Hintertüre

Jedem sein Talent: Lionel Messi ist ein Fußball-Magier, Roger Federer ein Tenniszauberer. Und Michael Leon Ward? Er kann Revolver im Po verschwinden lassen – behauptet die Polizei.

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Michael Leon Ward wird in den USA gesucht wegen Raubüberfall und Mord. Weil er zu schnell fuhr, ging Ward nun den Beamten von North Carolina ins Netz. Wie der amerikanische Blog «thesmokinggun» aufgrund von Pressemitteilungen berichtet, wanderte der 22-Jährige nach einer Leibesvisitation in eine Zelle des Onslower Bezirksgefängnisses.

Laut Polizeiangaben rief Ward dann Gefängniswärter in seine Zelle, weil er um sein Leben fürchtete. Er zeigte den Beamten einen 25 Zentimeter großen Revolver, den er in seiner Zelle gefunden haben wollte.

Die Polizei glaubt dem mutmaßlichen Mörder aber nicht und fährt mit einer eigenen Theorie auf, wie die Waffe den Weg ins Gefängnis gefunden hat: per Rektum. Um die Theorie zu bestätigen, schickten sie den Mann zur medizinischen Untersuchung – auch um abzuklären, ob er sich dabei gefährliche innere Verletzungen zugezogen hatte.

Der Schuss geht nach hinten los

Derweil bestätigten die Behörden die Funktionstüchtigkeit der Waffe, die sie mittlerweile getestet hatten. Sie sei aber zum Zeitpunkt des Fundes nicht geladen gewesen.

Für weitere Informationen über Gegenstände im Hinterteil und die damit verbundenen Gefahren gibt es eine Wikipedia-Seite und unsere Diashow. Angesichts der aufgeführten Beispiele (Boulekugel, Apfel, Taschenlampe, Flabkanonen-Patrone) scheint auch ein 25-Zentimeter-Revolver nicht außerhalb des Möglichen zu sein - trotzdem darf man die Polizei-Theorie getrost hinterfragen.

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