1,2 Millionen Euro

30. April 2013 09:20; Akt: 30.04.2013 09:35 Print

Chinese bucht teuerste Reise der Welt

Ein Student hat die verrückteste Reise aller Zeiten vor sich: Er will in zwei Jahren alle 962 Stätten des Unesco-Weltkulturerbes besuchen. Übernachtet wird in Luxushotels.

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Ein Londoner Reiseveranstalter bot die «teuersten Ferien der Welt» für zwei Personen für umgerechnet 1,2 Millionen Euro an – ohne wirklich damit zu rechnen, sie zu verkaufen. Doch da klingelte das Telefon: Ein chinesischer Student aus wohlhabendem Hause, der kurz vor dem Erlangen eines wissenschaftlichen Doktortitels war, schlug zu.

Die Reise dauert zwei Jahre und führt durch 150 Länder zu allen 962 Weltkulturerbstätten der Unesco. Bei dem Zeithorizont ist das mindestens eine Sehenswürdigkeit pro Tag.

Nicht alles ist ungefährlich

Seine Reise wird ihn zum Taj Mahal in Indien, nach Machu Picchu in Peru, zu Notre-Dame in Frankreich und zum Grand Canyon in den USA führen. Auch in Luxemburg dürfte er vorbeikommen: Die Altstadt gehört seit 1994 zum Weltukulturerbe. Geflogen wird stets in der Business-Class, übernachtet in Luxushotels. Nicht alle Unesco-Stätten sind problem- und risikolos zu erreichen: In Syrien, Afghanistan oder im Kongo kann man sich in erhebliche Gefahr begeben. Der Veranstalter verspricht aber, auch diese Ziele anzusteuern, sofern es ausdrücklich gewünscht wird. Natürlich auf eigenes Risiko.

«Als wir die Reise auf den Markt brachten, wussten wir nicht, ob wir sie verkaufen würden», sagt Marcel Knobil, Gründer der Luxusplattform Veryfirstto.com, dem britischen Guardian. Knobil hat mit dem Reisebüro Hurlingham Travel zusammengespannt. «Das ist die aufregendste Reise, die wir je veranstaltet haben und das bemerkenswerteste Reiseabenteuer, das man sich vorstellen kann», sagt dessen Chef Andrew Barker zum «Telegraph».

Dass ausgerechnet ein Chinese zugeschlagen hat, ist nicht sehr überraschend. Laut der Welt-Tourismus-Organisation UNWTO ist China vor Deutschland und den USA Reise-Weltmeister – zumindest in Sachen Ausgaben. Im Jahr 2012 gaben die Chinesen 102 Milliarden US-Dollar fürs Reisen aus. Das ist rund ein Viertel mehr als im Vorjahr.

(L'essentiel Online/rey)

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