Minister verspricht

25. September 2012 12:47; Akt: 25.09.2012 12:53 Print

Mobbinggesetz soll nun wieder auf den Tisch

LUXEMBURG – Arbeitsminister Nicolas Schmit hat am Dienstag zugesichert, in den nächsten Monaten ein Gesetz gegen Mobbing am Arbeitsplatz einzubringen.

storybild

Nicolas Schmit will das Mobbing-Gesetz in Angriff nehmen. (Bild: Editpress)

  • Artikel per Mail weiterempfehlen
Zum Thema

Im Gegensatz zu Beamten können sich Angestellte im Privatsektor nicht auf ein Gesetz stützen, das bei Mobbing greift. Arbeitsminister Nicolas Schmit will das ändern und einen Gesetzesvorschlag, den Lucien Lux bereits 2002 vorgelegt hatte, wieder aufgreifen. Vor zwei Jahren hatte die asbl Mobbing kritisiert, dass die Gesetzgebung unklar sei. Nicolas Schmit hatte zu diesem Zeitpunkt versprochen, die belgische und französische Regelung zu analysieren.

Dieses Versprechen hat er am Dienstag bei der Präsentation der neuen Räumlichkeiten des Vereins in der Avenue de la Liberté in Luxemburg-Stadt erneuert. Nicolas Schmit sagte, er sei entschieden, «in den nächsten Monaten einen juristischen Rahmen zu fixieren».

Nach Angaben des Vereins werden drei Prozent aller Angestellten in Luxemburg Opfer von Mobbing-Attacken am Arbeitsplatz. Das sind mehr als 10 000 Personen.

(L'essentiel Online)

Fragen und Antworten rund um die Kommentar-Funktion
«Warum dauert es manchmal so lange, bis mein Kommentar sichtbar wird?»

Unsere Leser kommentieren fleißig – Tag für Tag gehen Hunderte Meinungen zu allen möglichen Themen ein. Da die Verantwortung für alle Inhalte auf der Website bei der Redaktion liegt, werden die Beiträge vorab gesichtet. Das dauert manchmal eben einige Zeit.

«Warum wurde mein Kommentar gelöscht?»

Womöglich wurde der Beitrag in einer Fremdsprache verfasst. Wir geben nur Kommentare in den Landessprachen Luxemburgisch, Deutsch und Französisch frei. Beiträge, die Beleidigungen, Verleumdungen oder Diffamierungen enthalten, werden sofort gelöscht. Auch Kommentare, die aufgrund mangelnder Orthografie quasi unlesbar oder in Versalien geschrieben sind, werden das Licht der Öffentlichkeit nie erblicken.

«Habe ich ein Recht darauf, dass meine Kommentare freigeschaltet werden?»

«L'essentiel» ist nicht dazu verpflichtet, eingehende Kommentare zu veröffentlichen. Ebenso haben die kommentierenden Leser keinen Anspruch darauf, dass ihre verfassten Beiträge auf der Seite erscheinen.

Haben Sie allgemeine Fragen zur Kommentarfunktion?

Schreiben Sie an feedback@lessentiel.lu
Hinweis: Wir beantworten keine Fragen, die sich auf einzelne Kommentare beziehen.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Harry Gambler am 25.09.2012 14:15 Report Diesen Beitrag melden

    Ich würde vorschlagen, dass Luxemburg auch in der EU sich für ein Antimobbinggesetz stark macht. Bei uns in Deutschland zeigen sich die Politiker quer durch alle Reihen als unfähig dazu.Wir hoffen daher sehr auf die EU!

Die neusten Leser-Kommentare

  • Harry Gambler am 25.09.2012 14:15 Report Diesen Beitrag melden

    Ich würde vorschlagen, dass Luxemburg auch in der EU sich für ein Antimobbinggesetz stark macht. Bei uns in Deutschland zeigen sich die Politiker quer durch alle Reihen als unfähig dazu.Wir hoffen daher sehr auf die EU!