Polizei
31. August 2011 15:31; Akt: 31.08.2011 15:51 Print
Und die meisten Raser kommen aus...
LUXEMBURG - ... Luxemburg. Knapp 80 Prozent aller Knöllchen wegen zu schnellen Fahrens gingen im vergangenen Jahr an Bürger aus dem Großherzogtum.
Auf französischen Straßen gehören die Luxemburger zu den größten ausländischen Verkehrssündern. (Bild: Editpress)
Vier von fünf Strafzetteln wegen zu hoher Geschwindigkeit werden von der großherzoglichen Polizei an Luxemburger verteilt. So gingen von insgesamt 20 331 Knöllchen vergangenes Jahr fast 16 000 an die Bürger des eigenen Landes (78 Prozent). Darauf folgen die Nachbarn aus der Großregion, angeführt von den Franzosen mit 1 598 Strafzetteln (7,8 Prozent). Dahinter liegen die Deutshcen (1 327 Strafzettel, 6,5 Prozent) und die Belgier (1 109 Strafzettel, 5,5 Prozent).
Anzahl der Knöllchen sinktDie Polizei verteilt immer weniger Strafzettel wegen überhöhter Geschwindigkeit. Im Jahr 2009 waren es 17 071 Knöllchen, die an Luxemburger gingen, 1 637 an Franzosen. Insgesamt kam die Polizei auf 21 744 Strafzettel, also 1 413 mehr als ein Jahr später.
Luxemburger geben häufig auch auf französischen Straßen zu viel Gas. So verwarnte die französische Polizei im vergangenen Jahr 30 000 Mal ihre Nachbarn aus dem Großherzogtum. Damit stand Luxemburg an erster Stelle der Länder, deren Einwohner am häufigsten in Frankeich verwarnt werden.
Derzeit müssen Fahrer aus der Großregion bereits über die Grenzen hinweg mit Strafen rechnen, wenn sie beim Nachbarn die Straßenverkehrsordnung missachten. Die so genannte «Gemeinsame Stelle der grenzüberschreitenden Polizeizusammenarbeit» sorgt für den Datenaustausch. «Ähnliche Vereinbarungen wurden zudem mit der Schweiz, Italien und Belgien unterschrieben», sagt Serge Arendt, Kommissar bei der luxemburgischen Polizei. Ab 2013 sollen Verkehrssünder in der gesamten EU zur Rechenschaft gezogen werden können, wenn sie im Ausland zu schnell unterwegs sind oder beispielsweise am Steuer telefonieren.
Jonathan Vaucher/L'essentiel Online











Blödsinn
Ech wees aus secherer Quell, dass déi belsch an franséich Polizisten virrangeg d'Letzebuerger "huelen". Beispill: Zu Thionville stoppt den Fransous den Letzebuerger -den an der Kolonne fiert- (iwwregenz prominenten Funktionär aus dem Fussball, den lues fiert), mam dommen Sproch "nous, on prend les luxembourgeois avec les grosses bagnoles". Einfacht Géigenmettel: Fuert mol stur pil dem Scheld no, zu zweet niewterneen op der Autobunn, dann kuckt Der wéivill Frontalier'en tuten, blénken, riets laanscht rennen asw. Mengen dann ass et net méi witzeg...